Langfristig bleibt Kiew für Investoren attraktiv
Für die Wirtschaft des russischen Nachbarn war das Jahr 2015 bislang extrem schwierig. Belastend wirkte sich vor allem der Konflikt in den Gebieten rund um Donezk und Luhansk aus, der zeitweise zu eskalieren drohte. Dies belastete die Staatskasse des Landes erheblich. Zudem wurde der Handel mit Russland massiv eingeschränkt, was die Exporterlöse deutlich schmälerte. Da zeitgleich die Importkosten für Gas aus Russland massiv stiegen, ging die Kaufkraft der Verbraucher signifikant zurück. Weil der Ukraine mehrmals die Pleite drohte, wertete die Landeswährung Griwna zeitweise massiv ab, was ebenfalls die Inflation anheizte. Entsprechend war die Stimmung am immer noch relativ unterentwickelten Kiewer Aktienmarkt zeitweise sehr depressiv. So wenig aussichtsreich die Umstände scheinen, eine mittelfristige Trendwende halten wir an der Börse aber dennoch für möglich.
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