Kroatien macht mit Reformen auf sich aufmerksam
Die seit dem 23. Januar amtierende neue Mitte-Rechts-Regierung des parteilosen Pharmamanagers Tihomir Oreskovic in Kroatien kommt noch nicht so richtig in Fahrt. Kaum war die Regierung formiert und vereidigt, musste nach nur wenigen Tagen der erste Minister das Handtuch werfen. Er wurde bezichtigt, sich eine Immobilie abseits der gesetzlichen Wege angeschafft zu haben. Das Kabinett setzt sich aus Politikern der neoliberalen Partei Most (Brücke) und der rechtsnationalisitschen HDZ zusammen. Vor allem auf Druck des deutlich kleineren Partners Most beabsichtigt die neue Regierung tiefgreifende Wirtschaftsreformen.
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