Komercni Banka lockt mit hohem Ausschüttungsversprechen
"Die im Gefolge der Finanz- und Euro-Krise drastisch verschärften Eigenkapitalanforderungen haben den Spielraum der Banken für üppige Dividendenausschüttungen eng begrenzt. Gelten einbehaltene Gewinne doch als probates Mittel, um die Eigenkapitalbasis zu verbessern. Doch was von den Regulatoren politisch gewollt ist, wird von den Aktionären meist nur zähneknirschend hingenommen. Vor diesem Hintergrund ließ den auch aufhorchen, als Komercni Banka-Chef Henri Bonnet kürzlich verkündete, sein Institut strebe mittelfristig eine Ausschüttungsquote von 60% bis 70% des Nettogewinns an. Dies, so Bonnet, sei jedoch nur möglich, wenn die Eigenkapitalanforderungen nicht noch weiter verschärft werden. Für 2011 betrug die Ausschüttungsquote der tschechischen Société Générale-Tochter immerhin noch 64%, im Jahr zuvor waren es sogar 77%.
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Die im Gefolge der Finanz- und Euro-Krise drastisch verschärften Eigenkapitalanforderungen haben den Spielraum der Banken für üppige Dividendenausschüttungen eng begrenzt. Gelten einbehaltene Gewinne doch als probates Mittel, um die Eigenkapitalbasis zu verbessern. Doch was von den Regulatoren politisch gewollt ist, wird von den Aktionären meist nur zähneknirschend hingenommen. Vor diesem Hintergrund ließ den auch aufhorchen, als Komercni Banka-Chef Henri Bonnet kürzlich verkündete, sein Institut strebe mittelfristig eine Ausschüttungsquote von 60% bis 70% des Nettogewinns an. Dies, so Bonnet, sei jedoch nur möglich, wenn die Eigenkapitalanforderungen nicht noch weiter verschärft werden. Für 2011 betrug die Ausschüttungsquote der tschechischen Société Générale-Tochter immerhin noch 64%, im Jahr zuvor waren es sogar 77%.
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