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Kasachstan will Öl-Export ohne Russland
Die Suche nach alternativen Kanälen für den Erdölexport bleibt oben auf der Tagesordnung Kasachstans. Denn die Schwachstellen sind immens: 2022 wurden 94% des kasachischen Ölexports via Russland exportiert. Der Löwenanteil, 64,3 Mio. t (80,8%) wurde durch das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) zum Ölterminal im russischen Novorossiysk am Schwarzen Meer transportiert, 8,4 Mio. t (13,1%) mit der Atyrau-Samara-Pipeline. Der Rest verteilt sich auf das Pipelinesystem Kasachstan-China, auf die jüngst begonnene Verschiffung über das Kaspische Meer nach Aserbaidschan zur Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan (BTC-Pipeline) in die Türkei und weiter nach Europa sowie auf den teuren und ineffizienten Eisenbahntransport nach Usbekistan.
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