IWF – Bislang kaum Schäden durch Handelskonflikt
Solange der weltweite Handelskonflikt nicht über den Stand von Anfang Juli weiter eskaliert, bleiben die Konsequenzen überschaubar. So könnte man die Position des IWF im gerade veröffentlichten Update zum globalen Ausblick (WEO) zusammenfassen. Allerdings bleibt dieser Konflikt das größte Wachstumsrisiko. Bislang hält sich die Entwicklung der globalen Wirtschaft ziemlich exakt am Frühjahrsausblick: Die USA profitieren von der expansiven Fiskalpolitik mit sinkenden Steuern und steigenden Ausgaben. Damit bleibt das Wachstum über dem Potenzial, was angesichts des mittlerweile angespannten Arbeitsmarktes zu Lohndruck und steigender Inflation führt. Dies führt wiederum zu einer entsprechenden monetären Straffung und Aufwertung des Dollar. Die Dynamik der Eurozone und Japans schwächt sich dagegen leicht ab.
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