Gazprom – BASF-Deal als Zeichen der Entspannung
Seit der Westen harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt hat, ist das Reich von Wladimir Putin für Investoren zu einem heißen Pflaster geworden. Vor diesem Hintergrund entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die von China ausgelösten Markt-Turbulenzen die Gazprom-Aktie durch unseren Stopp rasseln ließen und nicht eine weitere Eskalation des Ukraine-Konflikts. Tatsächlich hat sich die Lage im Kriegsgebiet Donbass seit der jüngsten Waffenruhe deutlich stabilisiert. Vor diesem Hintergrund kann denn auch der kürzlich zwischen Gazprom und der BASF abgeschlossene Asset-Deal als Geste der Entspannung zwischen dem Westen und Russland gewertet werden. Denn ohne entsprechende Signale aus Berlin hätte BASF-Chef Kurt Bock die auf dem Höhepunkt des Ukraine-Konflikts auf Eis gelegte Transaktion kaum aus der Tiefkühltruhe geholt.
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