EM-Länder wachsen langsamer als vor der Krise
Die Vorabmeldung des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus seinem turnusmäßigen globalen Ausblick ist wenig überraschend und ernüchternd: Das Wachstum bleibt trotz der Erholung in den letzten Jahren nach der globalen Finanzkrise für den Prognosezeitraum 2015 bis 2020 unter dem Durchschnitt der letzten Jahre vor der globalen Finanzkrise (2001-2007). Für die Industrieländer erwartet der IWF 1,6% (vor der Krise ca. 2,2%) und für die Entwicklungs- und Schwellenländer noch 5,2% (vor der Krise ca. 7%) Wirtschaftswachstum. Bemerkenswert ist allerdings, dass diese Projektion auseinanderdriftende Trends bei Schwellen- und Industrieländer vorzeichnet.
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