
Dr. Reddy’s bleibt angeschlagen
Erneut hat die ADR des indischen Generika-Herstellers unseren Stopp erreicht. Dabei floss unserem Depot Liquidität zu.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“

Erneut hat die ADR des indischen Generika-Herstellers unseren Stopp erreicht. Dabei floss unserem Depot Liquidität zu.
Dr. Reddy’s wächst – doch ausgerechnet das margenstarke Nordamerika-Geschäft wird zum Bremsklotz. Warum Indien und Europa den Ergebnisknick nicht vollständig auffangen können.
Gruma kann US-Schwäche in Europa und Asien ausgleichen +++ Dr. Reddy’s überzeugt beim Gewinn je Aktie +++ IT-Dienstleister Wipro verliert nach Rally +++ Griechische Banken-Aktien auf Mehrjahreshoch
Dr. Reddy’s überzeugt mit zweistelligem Umsatzplus im Q1 – trotz rückläufiger Margen und geopolitischer Risiken. Besonders die Kampfansage der Inder am Diabetesmarkt kommt gut an.
Die US-Zölle haben die internationalen Märkte schwer getroffen – auch unsere Musterdepotwerte litten unter der Abwärtsbewegung in den Schwellenländern. Bei drei Titeln wurden dabei die Stoppkurse ausgelöst.

Zweistellig hat Dr. Reddy’s nach neun Monaten zugelegt. Insgesamt erkennen wir allerdings eine leichte Verlangsamung des Wachstumstrends bei unserem Depotwert. Woran das liegt.

Generika-Spezialist Dr. Reddy’s hat auch im Q2 rasantes Wachstum bewiesen. Unterm Strich ist zwar der Gewinn zum Vorjahr gesunken, das hat allerdings seine Gründe.
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Jetzt anmeldenSchöne News zum vergangenen Wochenende. Unser Musterdepotwert Dr. Reddy‘s Laboratories legte Freitag (26.7.) Zahlen für Q1 (per 30.6.) vor, die deutlich über den Erwartungen lagen.
Bei Dr. Reddy‘s nutzen wir die jüngsten Rücksetzer der Aktie, um uns einen vielversprechenden Wachstumswert aus Indien ins Depot zu holen.
Mit dem Krebsmedikament Versavo ist Dr. Reddy‘s am Dienstag (19.3.) erfolgreich auf dem UK-Markt gestartet. Damit setzt sich die von uns in der PLATOW Prognose 2024 beschriebene Europa-Expansion der Inder fort. Auf dem Börsenparkett folgten allerdings Gewinnmitnahmen und die Aktie (66,00 Euro; US2561352038) gab 5% ab. Wir sehen hierin eine gute Kaufgelegenheit.
Updates müssen wir dieses Mal gleich zu zwei Werten geben.

Nach guten Q3-Zahlen rieten wir beim Arzneimittehersteller Dr. Reddy’s am 25.1. zum Einstieg mit Abstauber-Limit bei 47,00 Euro. Aber weil die Aktie nach unserer Empfehlung direkt ins Laufen kam, gab es für PEM-Leser keine reale Chance, zum Limit einzusteigen. Dies ist nachträglich besonders ärgerlich, denn die Entscheidung war grundsätzlich richtig, wie der Kursanstieg bis heute von 18% beweist.
Am Mittwoch (25.1.) überraschte der indische Arzneimittelhersteller Dr. Reddy‘s mit einem besser als erwarteten Zahlenwerk zum abgelaufenen Q3 (per 31.12.). Dem in Hyderabad ansässigen Unternehmen gelang es, die Gewinne um ganze 77% auf rd. 12,5 Mrd. Rupien (rd. 140,5 Mio. Euro) zum Vj. zu steigern (Konsens: 9,1 Mrd. Rupien). Das ist ordentlich.
Enttäuschend fielen die Mitte Mai vorgelegten Q4-Zahlen von Dr. Reddy‘s Laboratories aus. Der ber. Nettogewinn brach um 76% auf 87,5 Mrd. indische Rupien (IND; rd. 1 Mrd. Euro) ein, weil u. a. Rückstellungen, höhere Preise im Einkauf und ein Anstieg in der Lagerhaltung wegen unterbrochener Lieferketten die Kostenseite belasteten.
Dr. Reddy‘s war v. a. ins Rampenlicht geraten, da dem indischen Pharmakonzern gute Chancen eingeräumt wurden, weitere Länder-Sublizenzen für Covid-Medikamente zu erhalten. Der Zuschlag für ein Präparat von Merck, das die Covid-Ausbreitung in ärmeren Ländern bremsen soll, ließ die Aktie (51,00 Euro; US2561352038) zunächst klettern.
Während Politik und weite Teile der Gesellschaft noch darüber debattieren, ob der Piks mit einem Corona-Impfstoff verpflichtend sein sollte, ist die Börse wie gewohnt einen Schritt weiter. Covid-Medikamente mausern sich hier zum neuesten Objekt der Begierde. Nachdem Merck & Co. bereits in den USA eine Notfallzulassung beantragt haben, zog Pfizer mit der Corona-Arznei „Paxlovid“ nach. Experten zufolge kostet die Therapie bis zu 700 Dollar – für Schwellenländer eindeutig zu viel. Daher wollen Pharmakonzerne Sublizenzen ohne Lizenzgebühren an Generikahersteller in ärmeren Ländern erteilen, wodurch Dr. Reddy´s (56,50 Euro; 659157; US2561352038) ins Rampenlicht rückt.
Schon länger gehört Dr. Reddy´s zu unseren Empfehlungen, weil der Konzern mit seinen Nachahmermedikamenten weltweit unterwegs ist. Die Inder zählen zur Top 10 der Generikahersteller und kämpfen natürlich auch im Heimatmarkt gegen die andauernde Corona-Pandemie.
In der Gesundheitsbranche dreht sich verständlicherweise alles um die Corona-Pandemie. Deshalb bekam auch Dr. Reddy´s Ende Juli einen Schub, denn als einer von neun Herstellern dürfen die Inder eine Generikaversion des Medikaments Remdesivir von Gilead produzieren.
Bis Mitte Februar schien bei Dr. Reddy´s alles wie am Schnürchen zu klappen. Nachdem die Inder zumindest einen Fuß in die Tür des chinesischen Pharmamarktes bekommen haben (vgl. PEM v. 17.10.19), will der Konzern auch im wichtigen US-Markt wieder mit neuen Produkten angreifen.
Eine erfreuliche Kursentwicklung erlebten die ADRs von Dr. Reddy´s Laboratories seit unserer jüngsten Empfehlung im vergangenen Oktober. Die Aktie (34,40 Euro; 659157; US2561352038) legte mehr als 20% zu.
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