Downunder-Banken in Sippenhaft
"In einer Rede vom 19.10. nahm Guy Debelle, stellvertretender Finanzmarkt-Gouverneur der australischen Notenbank, zu der Refinanzierung der heimischen Geldhäuser Stellung. Wohl auch mit Blick auf die Kritik von Moody‘s an der starken Wholesale-Finanzierung (vgl. PEM v. 28.7.) betont der Gouverneur, dass die Institute in Downunder weitaus besser für eine volatile Entwicklung an den Finanzmärkten gerüstet seien als in der Vergangenheit. Als einen Grund nennt er die höhere Sparneigung der Verbraucher. Gleichzeitig hätten die Banken langfristig Gelder aufgenommen, was ein vergleichsweise stabiles Finanzpolster verschafft. Das könnte für ein gewisses Vertrauen in die Institute sorgen: Seit Juni 2007, so Debelle, seien Australiens Banktitel weniger stark gefallen als jene der größeren Volkswirtschaften – abgesehen etwa von denen der kanadischen Institute.
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In einer Rede vom 19.10. nahm Guy Debelle, stellvertretender Finanzmarkt-Gouverneur der australischen Notenbank, zu der Refinanzierung der heimischen Geldhäuser Stellung. Wohl auch mit Blick auf die Kritik von Moody‘s an der starken Wholesale-Finanzierung (vgl. PEM v. 28.7.) betont der Gouverneur, dass die Institute in Downunder weitaus besser für eine volatile Entwicklung an den Finanzmärkten gerüstet seien als in der Vergangenheit. Als einen Grund nennt er die höhere Sparneigung der Verbraucher. Gleichzeitig hätten die Banken langfristig Gelder aufgenommen, was ein vergleichsweise stabiles Finanzpolster verschafft. Das könnte für ein gewisses Vertrauen in die Institute sorgen: Seit Juni 2007, so Debelle, seien Australiens Banktitel weniger stark gefallen als jene der größeren Volkswirtschaften – abgesehen etwa von denen der kanadischen Institute.
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