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China – Ruhe wird wieder erste Bürgerpflicht
Der traditionelle Bericht der chinesischen Regierung im Nationalen Volkskongress enthält immer auch die wirtschaftlichen Vorgaben für das angelaufene Jahr. Diese fielen jetzt ungewöhnlich bescheiden aus. Der scheidende Premierminister Li Keqiang (wird durch Li Qiang ersetzt) bestätigte das Wachstumsziel von „rd. 5 %“. Das ist bemerkenswert unambitioniert, deckt sich aber in etwa mit der jüngsten Prognose des IWF (5,2%). Das konservative Ziel soll offenbar Enttäuschungen vorbeugen, die aus Gründen der Machtsicherung derzeit besonders schwer wiegen könnten: Die pro-forma kommunistische Führung muss beweisen, dass sie die Wirtschaft erfolgreich managed. Und da sind positive Überraschungen hilfreicher als negative.
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