Canon drängt in Medtech-Sparte
Der angeschlagene Elektronikkonzern Toshiba rechnet für das im März endende Gj. mit massiven Verlusten (s. PEM v. 11.2.). Da trifft es sich gut, dass das Traditionsunternehmen noch ein Pferd im Stall hat, das es meistbietend zu Geld machen könnte. Mit dem Verkauf seiner Medizintechnik-Sparte Toshiba Medical Systems will der Konzern eine Stärkung seine Kapitalbasis stärken und den Konzernumbau vorantreiben. Potenzielle Käufer soll es bereits geben. Den Rivalen Canon und Fujifilm wird ein Interesse am Hersteller von Diagnosegaräten wie Röntgenapparate und Kernspintomographen nachgesagt. Bestätigt ist dies freilich nicht. Doch die Spatzen pfeifen zunehmenden von den Dächern Tokios, dass beide Unternehmen bereit seien, einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag (Euro) zu bezahlen. Den Zuschlag soll Canon mit einem Angebot von 5,6 Mrd. Euro erhalten haben.
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