Standpunkt
Argentinien braucht Vertrauen
Die 9. Staatspleite des einst reichsten Landes Südamerikas kann wohl vermieden werden. Mit einem Schuldenschnitt, der auch reduzierte Zinsen vorsieht und bis 24.8. umgesetzt sein soll, erhält Argentinien, das mit 323 Mrd. US-Dollar bei privaten Gläubigern, darunter große Investmenthäuser wie Blackrock, Ashmore und Fidelity, aber auch dem IWF in der Kreide steht, wieder Luft zum Atmen und ebnet den Weg zu Umschuldungsverhandlungen mit dem Währungsfonds.

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