Wacker Neuson hält an Ausblick fest
Immer noch angespannte Lieferketten belasten Wacker Neuson. Dennoch konnte der Baumaschinenhersteller den Q1-Umsatz um 28% auf 667 Mio. Euro steigern.
Immer noch angespannte Lieferketten belasten Wacker Neuson. Dennoch konnte der Baumaschinenhersteller den Q1-Umsatz um 28% auf 667 Mio. Euro steigern.
Frohe Kunde kam am Dienstag (28.3.) von Wacker Neuson. Der Baumaschinenhersteller überzeugte mit starken Zahlen für 2022 und will 2023 weiter wachsen. Zudem soll sich die EBIT-Marge wieder auf 9,5 bis 10,5% erholen (2022: hohe Beschaffungskosten drückten die Profitabilität um 130 Basispunkte auf 9,0%). Angepeilt für das Gj. 2023 sind Erlöse von 2,3 bis 2,5 Mrd. (2022: +21% auf 2,25 Mrd.) Euro.
Wer hoch steigt, fällt tief, lautet ein bekanntes Sprichwort. Gemessen daran hätten sich Anleger nicht beschweren dürfen, wenn dem goldenen Januar ein düsterer Februar gefolgt wäre. Immerhin hatte der deutsche Aktienmarkt einen selten guten Auftakt aufs Parkett gelegt. Doch es kam anders: Die DAX-Auswahlindizes stürzten keineswegs in die Tiefe, sondern schwankten orientierungslos hin und her. Am Monatsende hatte der Small-Cap-Index SDAX mit einem soliden Plus die Nase vorn, während der Mittelwerte-Index MDAX im Minus schloss.
Ab sofort präsentieren wir Ihnen zusätzlich zu DAX und MDAX die SDAX-Dispoliste. Hier haben wir jüngst Wacker Neuson, Heidelberger Druck und Compugroup auf Kaufen gestuft. Bei Cancom, Secunet und Hensoldt haben wir jeweils die Stopps angezogen.
Durchaus positiv ist der jüngste Trend bei Wacker Neuson. Wie bereits im November vermeldet, erfreut sich der Baumaschinenhersteller an unverändert hoher Nachfrage seitens der Kunden und konnte im Q3 (per 30.9.) zudem eine gesteigerte Profitabilität vorweisen. Folgerichtig bestätigte der Vorstand seine Prognose für das Gj. 2022, die einen Umsatz zw. 1,9 Mrd. und 2,1 Mrd. (2021: 1,87 Mrd. Euro) vorsieht, sowie eine EBIT-Marge von 9 bis 10% (2021: 10,3%).
„Die Zukunft ist niemals klar. Schon für ein bisschen Gewissheit muss man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfristinvestoren.“ So abgeklärt wie Star-Investor Warren Buffett, der Ende August seinen 92. Geburtstag feierte, werden es vermutlich nur wenige Anleger sehen. Besonders in diesen Zeiten, in denen Krieg, Zinswende, Inflation und Probleme bei der Energieversorgung für so viel Unsicherheit sorgen wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr.
Bei Wacker Neuson stehen einer laut CEO Karl Tragl „dynamisch beschleunigten“ Auftragsentwicklung zwei unverändert schwierige Abwicklungsprobleme gegenüber: Die Lieferketten bleiben angespannt, worauf die Bayern mit erhöhten Lagerbeständen reagieren.
Manchmal reicht es Anlegern offenbar schon, wenn sich die allgemeine Nachrichtenlage von „sehr schlecht“ auf „schlecht“ verbessert. Denn es ist ja nicht so, dass sich die Großwetterlage im Juli plötzlich auffallend entspannt hätte: In der Ukraine tobt nach wie vor ein Krieg, für den keine Lösung in Sicht ist.
Wacker Neuson hat durch eine neue Kooperation mit dem US-Landtechniker und langjährigem Partner John Deere sein US-Geschäft gestärkt. Der deutsche Baumaschinenhersteller wird langfristig und exklusiv Mini- und Kompaktbagger bis 5 Tonnen aus seinen Werken in den USA und Österreich für Nordamerika liefern und erwartet so mittelfristig einen Wachstumsschub.
Die finalen Zahlen bescherten der Aktie von Wacker Neuson am Dienstag (29.3.) 8% Kursgewinn. Die Profitabilität hat sich 2021 deutlich verbessert (EBIT-Marge 10,3 nach 4,7%) und soll auch 2022 (Guidance: 9,0 bis 10,5%) hoch bleiben.
Mit den vorläufigen Zahlen für 2021, die Wacker Neuson in der vergangenen Woche vorlegte, kann unser ehemaliger Musterdepotwert gefallen. Der Umsatz übertraf zwar mit 1,8 Mrd. (Vj.: 1,6 Mrd.) Euro den Konsens nur leicht um etwa 1%, das EBIT lag mit 193 Mio. (Vj.: 76 Mio.) Euro aber fast 10% über den Erwartungen.
Der schwache Montag (24.1.) an den Börsen hat uns um die Gelegenheit gebracht, mit Wacker Neuson am erhofften Aufschwung des Bausektors teilhaben zu können. Ein Minus von bis zu 12% sorgte dafür, dass wir unser Sicherheitsnetz bei 21,25 Euro durchbrachen und bei 21,24 Euro ausgestoppt wurden. Dem Depot flossen damit 16 992,00 Euro an Liquidität zu, wobei inklusive der im Mai erfolgten Dividendenzahlung von 480,00 Euro ein Verlustbeitrag von 14,6% entstand.
Über diesen Montag (24.1.) müssen wir reden. Der scharfe Einbruch an den Aktienmärkten hat dazu geführt, dass S&P 500 (-11,4%), Nasdaq 100 (-15,9%) sowie hierzulande SDAX (-12,3%) und TecDAX (-14,9%, jeweils am Tagestief Montag) im bisherigen Jahresverlauf zeitweise mehr als 10% eingebüßt haben und sich damit nach gängiger Definition im Korrekturmodus befinden.
Unser Musterdepot hat die letzten Handelstage des Jahres genutzt und von der Weihnachtsausgabe bis zum 30.12. einen Prozentpunkt gutmachen können. Es beendet das Jahr mit einer Rendite von 14,5%. Auch wenn wir den DAX (+15,4%) ziehen lassen mussten, lagen wir deutlich vor den besser vergleichbaren Nebenwerte-Indizes MDAX (+13,6%) und SDAX (+11,1%).
Die politischen Ampeln in Deutschland haben künftig längere Grünphasen. Der 177 Seiten umfassende Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP weist zwar an vielen für die Börse relevanten Stellen eine sozialliberale Handschrift auf, die alles überlagernden Themen sind aber grün eingefärbt. Dieses Farbenspiel muss für Anleger nicht schlecht sein – mehr denn je kommt es aber auf die richtige Auswahl der Titel an.
Mit Termingeschäften hatte sich Verbio Verkauspreise für Bio-Diesel gesichert. Das fällt den Leipzigern nach der jüngsten Preisrally auf die Füße und bescherte ihnen im Q1 (per 30.9.) ein Verlustgeschäft von rd. 30 Mio. Euro. Das EBITDA sackte um 25% auf 40,2 Mio. Euro ab.
Am Aktienmarkt findet gerade ein Tauziehen zwischen Inflationssorgen und guten Unternehmensberichten statt. In den USA haben Anleger dabei den Donnerschlag der Inflation bereits deutlich vernommen: Mit 6,2% lag die US-Teuerungsrate im Oktober so hoch wie seit 1990 nicht mehr; auch die weniger volatile Kernrate (ohne Energie- und Nahrung) entfernte sich mit 4,6% (Sept.: 4,0%) immer weiter vom Fed-Ziel bei 2%.
Meteorologisch präsentiert sich der November wie üblich grau; an der Börse herrscht dagegen eitel Sonnenschein.
Die am Donnerstagabend (28.10.) überraschend vorgelegten Q3-Eckdaten zeigen die operative Stärke von Wacker Neuson. Der Umsatz lag mit 461,4 Mio. (+18,1%) etwas über den erwarteten 450 Mio. Euro. Doch v. a. die operative Stärke unseres Musterdepotwertes überzeugt: Das EBIT verdoppelte sich fast auf 44,7 Mio. (Vj.: 22,8 Mio.) Euro und übertraf die Schätzung der Analysten (39,0 Mio. Euro) sehr deutlich. Die Marge verbesserte sich von 5,8% auf 9,7% (+390 Basispunkte).
Schwache Vorgaben des ifo Geschäftsklimaindex brachten die Börse im Wochenverlauf unter Druck. Das als konjunktureller Frühindikator bekannte Stimmungsbarometer sank im August zum zweiten Mal in Folge und deutlich stärker als erwartet auf 99,4 Zähler.
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