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Die Anleger gehen auf Nummer sicher. Am Donnerstag (25.3.) werden gerade in der zweiten und dritten Börsenreihe Gewinne mitgenommen.
Die Anleger gehen auf Nummer sicher. Am Donnerstag (25.3.) werden gerade in der zweiten und dritten Börsenreihe Gewinne mitgenommen.
An Europas Börsen werden die Favoriten in dieser Woche schon wieder kräftig durchgeschüttelt. Am Dienstag (23.3.) zählen im Euro Stoxx 50 der Auto- und der Technologiesektor sowie zyklische Industrie- und Konsumwerte zu den größten Verlierern – also genau jene Sektoren, die in den Wochen zuvor noch zu den Heilsbringern für Anleger erklärt worden waren. Kein Wunder, dass auch die von diesen Branchen dominierte deutsche DAX-Familie schwächer tendierte. Der DAX hat vom Jahreshoch 1% eingebüßt, beim MDAX und SDAX sind es sogar jeweils rd. stolze 4%.
Es ist viel passiert bei unserem früheren Musterdepotwert Schaltbau. Der Anbieter von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik hat sich an der Spitze neu aufgestellt: Jürgen Brandes (kam von Siemens und ersetzte zu Jahresbeginn „Mr. Schaltbau“ Alfred Köhler als CEO) und Stefan Munz (zuvor CFO bei Varta, folgte zum 1.3. auf den Sanierer Thomas Dippold) bilden das neue Führungsduo, das den Gleichstrom-Experten zurück auf einen strammen Expansionskurs führen will.
Der anstehende Börsengang (IPO) der Vodafone-Tochter Vantage Towers (s. „IPO der Woche“ auf S. 2) sorgt in Frankfurt für strahlende Gesichter. Bislang hatte die Börse Amsterdam bei Europas IPOs den Vogel abgeschossen: An das stattliche Geburtsgewicht von 2,8 Mrd. Euro, das der polnische Paketdienstleister InPost dort Ende Januar auf die Börsenwaage brachte, reichten sogar die 1,8 Mrd. Euro des Berliner Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 vom Februar nicht heran.
Für IT-Unternehmen ist das Silicon Valley nach wie vor das Mekka der Branche. Auch Zendesk zog es als einstiges Start-up
zwei Jahre nach der Gründung 2009 aus Kopenhagen in die USA. Heute vertreibt die Softwarefirma von dort cloudbasierte Kundensupport-Plattformen.
Die gute Nachricht ist, dass dem DAX am Mittwoch (3.3.) ein neues Allzeithoch bei 14 197 Zählern gelang. Die schlechte Nachricht folgte prompt, denn die Kurse konnten sich dort nicht halten. Frische Impulse für die DAX-Familie sind wünschenswert und die erwarten wir von den Indexveränderungen der Deutschen Börse.
Das Q1 (per 31.12.) verlief bei Siemens Healthineers so stark, dass der sonst so vorsichtige Konzernchef Bernd Montag am Dienstag (26.1.) die Jahresziele nach oben schraubte. In allen Segmenten übertrafen die Zahlen der ersten drei Monate die internen Erwartungen, wobei insbesondere der zweitgrößte Bereich Diagnostics mit einem Umsatzanstieg von 23,5% und einer Verdreifachung der ber.
Nach einem schwachen 1. Hj. hatte uns bei Philips schon das Q3 weitgehend überzeugt (vgl. PB v. 23.10.20). Ein starker Endspurt im Abschlussquartal per Ende Dezember rettete jetzt die Jahresziele und lässt die Ausgangsbasis für 2021 hoffnungsvoll erscheinen.
Wasserstoff ist wichtig für die zukünftige Energieversorgung und so ist es gut und sinnvoll, dass Siemens Energy und Mubadala auf diesem Gebiet gemeinsame Sache machen. Eine Absichtserklärung der Münchner mit dem staatlichen Investmentvehikel von Abu Dhabi soll zum Bau von Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe im Nahen Osten führen.
Nach einer langen Talfahrt kehrt bei Thyssenkrupp die Zuversicht zurück. Denn die Stahlpreise haben in den vergangenen Wochen deutlich angezogen und machen Anlegern wieder Hoffnung. Zwar sei der Verkauf des Stahlgeschäfts an den Interessenten Liberty Steel keine Option, geprüft wird nun aber ein Spin-off des zyklischen Bereichs nach Siemens-Manier an die Anteilseigner.
Der MDAX ist eine deutsche Erfolgsgeschichte und feiert an diesem Dienstag (19.1.) seinen 25. Geburtstag. Schon bei seinem Start am 19.1.1996 hatte er mit 2 684 Zählern den großen Bruder DAX hinter sich gelassen, der damals bei 2 097 Punkten stand (ausgehend von 1 000 Punkten beider Indizes im Basisjahr 1987).
Pünktlich zum Jahresstart kamen die ersten S-Bahn-Züge von Siemens und Stadler in Berlin zum Einsatz. Damit hat der deutsche Mischkonzern die erste Stufe des wichtigen Auftrags im hohen dreistelligen Mio.-Euro-Bereich erfüllt. Bis 2023 soll mit 106 Zügen etwa ein Drittel des S-Bahnnetzes der Hauptstadt erneuert werden. Spannend finden wir auch, dass Siemens zusammen mit der Deutschen Bahn den Einsatz von Wasserstoff für die Schiene erprobt.
Das Pandemiejahr 2020 haben die Märkte schnell abgehakt. Brauchten die Börsen nach der Weltfinanzkrise sechseinhalb Jahre, um das Vorkrisenniveau zu erreichen, so haben Dow Jones und DAX schon knapp neun Monate nach Ausbruch des Virus neue Allzeithochs erklommen. Droht jetzt ein Ende der Rekordjagd? Wir gehen voller Zuversicht ins neue Börsenjahr. Auf diese Themen sollten Sie setzen:
Meteorologisch ist der November gewiss kein Wonnemonat. An der Börse präsentierte sich der vorletzte Monat des Jahres aber ganz und gar nicht als graue Trübsinnszeit: Ein Kursgewinn von voraussichtlich rd. 15% bedeutet die beste November-Bilanz der DAX-Geschichte und den höchsten Zugewinn des Leitindex in einem einzigen Monat seit April 2009, als die globalen Börsen die Folgen der internationalen Finanzkrise abschüttelten.
Corona hat Siemens Healthineers im Gj. 2019/20 (per 30.9.) nur vorübergehend etwas ausgebremst. Und mit dem Krebsspezialisten Varian, dessen Übernahme bislang alle Hürden überwindet, wollen die Erlangener im gerade begonnenen Gj. wieder durchstarten.
Philips hat das Tätigkeitsgebiet in den vergangenen Jahren massiv verändert. So wurde die einst bestimmende Elektroniksparte ebenso abgespalten wie das Glühlampengeschäft. Nun die Haushaltsgeräte sollen weg. Der Konzern hat bereits Investmentbanken für den Verkauf mandatiert, um den Deal in der zweiten Jahreshälfte 2021 abzuschliessen.
Der Medizintechniker Siemens Healthineers hat mit „Clinitest Covid-19“ einen Schnelltest aufgelegt, mit dem ohne aufwendige Laboruntersuchung in 15 Minuten herausgefunden werden kann, ob eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist.
Auf dem derzeitigen Kursniveau findet die Siemens Healthineers-Aktie (37,14 Euro; DE000SHL1006) eine Menge Liebhaber in den eigenen Reihen. Konzernchef Bernhard Montag kaufte im September insgesamt 10 000 Aktien des Medizintechnikers für rd. 375 825,00 Euro.
Bei Siemens hingegen zeigten sich Anleger über den gelungenen Spin-off vom Sorgenkind Siemens Energy erleichtert. Mit der Abspaltung geht ein Kursabschlag von 11,00 Euro je Aktie einher, den bereits einige Investoren am Montag (28.9.) für den Kauf der DAX-Aktie (109,58 Euro; DE0007236101) nutzen.
Am Montag (28.9.) ist Siemens Energy ziemlich holprig mit einem ersten Kurs von 22,01 Euro an der Börse gestartet. Immerhin konnte die Aktie (22,90 Euro; DE000ENER6Y0) als Siemens Spin-off einen Tag lang DAX-Luft schnuppern.
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