Endet die Rekordjagd bei Secunet?
Wir hatten zuletzt bereits auf die hohe Bewertung von Secunet hingewiesen, die mit weiterem starken Wachstum unterfüttert werden muss.
Wir hatten zuletzt bereits auf die hohe Bewertung von Secunet hingewiesen, die mit weiterem starken Wachstum unterfüttert werden muss.
Die anhaltend hohe Nachfrage der öffentlichen Auftraggeber für sichere und mobile Arbeitsplätze bescherte Secunet auch nach neun Monaten gute Zahlen. Vorstandschef Axel Deininger vermeldete am Mittwoch (3.11.) ein Umsatzwachstum von 32% auf 189,0 Mio. Euro.
Versierte Anleger wissen, dass nicht allein der Blick auf die erzielte Rendite einer Investition entscheidend ist. Wer auch in weniger stabilen Marktphasen ruhig schlafen will, muss einen Blick darauf werfen, welches Risiko (gemessen an der Volatilität) er für die erhoffte Rendite in Kauf nimmt. Dabei galt bislang: Je stärker es in Richtung Standardwerte geht, desto geringer fällt der erzielte Gewinn je Risikoeinheit aus.
Seit der Prognoseanhebung im Mai (vgl. PB v. 10.5.) ist bei Secunet viel passiert. Der Sicherheitsexperte erhielt die Zulassung für die elektronische Patientenakte und kann im Gesundheitsmarkt weiter expandieren.
Eine viel stärkere Nachfrage nach mobilen Arbeitsplätzen und sicherheitsrelevanter IT treibt Secunet aktuell an. Im Vergleich zu den vorläufigen Q1-Zahlen vom 20.4. haben sich die am Mittwoch (5.5.) vorgelegten endgültigen Daten kaum geändert:
Das siebte Secunet-Rekordjahr in Folge war schon ausgemachte Sache. Nun legte der Sicherheitsexperte am Freitag (22.1.) noch eine kräftige Schippe drauf: Nach vorläufigen Zahlen erreichte das Unternehmen 2020 eine Umsatzsteigerung von 26% auf 285,6 Mio. Euro und übertraf das eigene Ziel von 270 Mio. Euro recht deutlich.
Am Mittwoch (4.11.) legte Secunet Security Networks gute Zahlen für die ersten neun Monate vor. Der Umsatz des deutschen Sicherheitsexperten kletterte dabei um 16% auf 189,0 Mio. Euro. Gleichfalls stieg das EBIT um 45% auf 32,1 Mio. Euro.
Seit Jahren wandert Secunet von Rekord zu Rekord und wird deshalb am Montag (21.9.) mit dem Aufstieg in den SDAX belohnt. Auch Vorstandschef Axel Deininger sieht die Indexaufnahme als wichtigen Meilenstein und hatte erst im Juni (vgl. PB v. 19.6.) die Jahresziele hochgeschraubt.
Seit Mittwoch (17.6.) geht der Sicherheitsexperte Secunet wieder auf Rekordjagd. Noch im April stapelten die Essener wegen fehlender Umsätze aus dem 2019er-Rollout des Gesundheitskonnektors bei Arztpraxen tief. Die Umsatz- und Ergebnisrückgänge des Q1 sollten sich auch im Gj. niederschlagen (vgl. PB v. 15.4.). Nun sorgt die Corona-Pandemie dafür, dass die öffentliche Hand größere Bestellungen für die Nachrüstung mobiler Arbeitsplätze freigegeben hat.
Überraschend schwach startete Secunet ins Gj. 2020. Der IT-Sicherheitsexperte musste am Gründonnerstag (9.4.) deutliche Umsatz- und Ergebniseinbußen bekannt geben. Der Q1-Erlös sank um 19,3% auf 32,6 Mio. Euro, während beim EBIT nur die schwarze Null (Vj.: 2,4 Mio. Euro) erreicht wurde.
Mit neuen Rekorden startet Secunet aussichtsreich ins neue Jahrzehnt. Nach vorläufigen Zahlen vom Freitag (24.1.) hob der IT-Sicherheitspartner der Bundesrepublik Deutschland seine Umsätze um ordentliche 39% auf 226,9 Mio. Euro an.
Zum mittlerweile dritten Mal erhöhte Secunet am Donnerstag (12.12.) seine Jahresziele. Die Produkte des Sicherheitsexperten sind gefragt in Zeiten zunehmender Cyberattacken. Insbesondere für Behörden und Organisationen entwickeln die Essener IT-Sicherheitslösungen in den Anwendungsfeldern Kryptographie, E-Government, Business Security und Automotive Security.
Wenn es an den Aktienmärkten kracht (wie am Montag), dann schlägt die Stunde aller Trader, deren Strategie weitestgehend unabhängig von der Gesamtmarktentwicklung funktioniert. Das zeigt sich auch an der Performance der Depotwerte in unserem Dachwikifolio. Das hat sich mit einem Minus von nur 0,2% auf Wochensicht vergleichsweise gut gehalten (DAX minus 1,2%).
Die Entwicklung unseres Dachwikifolios verlief mit einem Wochenminus von 0,9% relativ enttäuschend. Zwei Drittel der Depotwerte erlitten trotz stabiler Märkte im Vergleich zur Vorwoche Verluste. Die Performance-Spanne reichte von minus 4,8% bis zu plus 1,51%. Zu den Gewinnern zählt das wikifolio Goldesel-Trading von Michael Flender. Der Profi-Trader konnte seine Performance seit dem Jahreswechsel auf 19,3% ausbauen, was auch seiner mutigen Herangehensweise zu verdanken ist.
Mit der Erholung der Börse zu Jahresbeginn ging es auch bei der Secunet-Aktie steil nach oben. Geholfen haben zudem zwei Prognoseerhöhungen: Zunächst kurz vor Weihnachten für 2018, im Mai dann für 2019.
Nachdem Secunet das vergangene Jahr über vorsichtig plante, wurde Mitte Dezember der Ausblick erhöht (vgl. PB v. 19.12.18). Verstärkte Bestellungen im Schlussquartal gaben dem IT-Sicherheitsexperten nochmals einen Schub, so dass es für ein Umsatzplus von 3,2% auf 163,3 Mio. Euro reichte. Beim EBIT gelang sogar ein Zuwachs von 14,5% auf 26,9 Mio. Euro, womit die Marge auf 16,5% sprang.
Im November hatte Secunet trotz guter Neunmonatszahlen noch einen vorsichtigen Ausblick gegeben. Wie wir fanden zu Unrecht (s. PB v. 12.11.). Nun legt der IT-Sicherheitsexperte nach: Umsatz und EBIT sollen 2018 nicht mehr nur auf Vorjahresniveau liegen, sondern jetzt auf 166 Mio. (Vj.: 158,3 Mio.) Euro bzw. 27 Mio. (Vj.: 23,5 Mio.) Euro ansteigen.
Dank guter Produktverkäufe, zu denen u. a. Handelswaren und Lizenzabsätze gehörten, kann Secunet nach neun Monaten über sehr ordentliche Geschäfte berichten. So stieg der Umsatz um 5,7% auf 98,0 Mio. Euro. Wegen Skaleneffekten beim Produktabsatz kletterte das EBIT des Spezialisten für IT-Sicherheit überproportional um 35% auf 13,7 Mio. Euro.
Unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection hat auf Wochensicht 0,8% zulegen können. Obwohl sich der DAX mit einem Plus von 1,6% noch besser entwickeln konnte, liegt die Outperformance seit dem Start immer noch bei 10,4 Prozentpunkten. In glänzender Verfassung präsentierte sich zuletzt das wikifolio All In One von Jürgen Kraus, das seit Jahresbeginn eine überdurchschnittlich starke Performance von 12% ausweist.
Eine hohe Auslastung bei Beratung und Entwicklung sowie steigende Nachfrage im Produktgeschäft haben den Umsatz von Secunet im 1. Hj. um 15% auf 63,2 Mio. Euro ansteigen lassen. Das EBIT verbesserte sich dank deutlich geringer gestiegener Aufwendungen sogar um 54% auf fast 7,8 Mio. Euro.
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