Nach den Eckdaten vor Weihnachten (vgl. PB v. 19.12.23) zeigte das am Freitag (26.1.) präsentierte komplette Zahlenwerk, dass v.a. der Bereich Drug Delivery Systems (vorfüllbare Spritzen für mRNA- und GLP-1-Medikamente) gut performte: Das Segment wies ein Umsatzwachstum von 54% (Anteil Konzern: 38% nach 27% im Vj.) auf, konnte das EBITDA um 77% und die Marge um 470 Basispunkte auf 37,5% steigern. Der Bereich Drug Containment Systems (Fläschchen, Ampullen) litt derweil unter dem Lagerabbau der Kunden (Umsatz: -7%; EBITDA: -50%; Marge: 19,5 nach 36,7%).

Für 2023/24 kalkuliert CEO Andreas Reisse erneut mit einem Umsatzwachstum von 9 bis 11% (2022/23: 9,5%), was in etwa dem Langfrist-Ziel von „mehr als 10%“ entspricht. Die EBITDA-Marge soll dagegen nur auf Vj.-Niveau (26,6%) liegen, was hinter dem Mittelfristziel von „mehr als 30%“ zurückbleibt. Die SDAX-Aktie (34,60 Euro; DE000A3ENQ51) ist mit dem 32-fachen erwarteten Gewinn und dem 20-fachen EBITDA aber im Peergroup-Vergleich (35 bzw. 24; vgl. PB v. 22.9.23) weiter attraktiv. kdb

Schott Pharma bleibt ein Kauf. Neuer Stopp: 24,95 (23,50) Euro.