Kurznachrichten im Überblick: 11. Juni 2024
Heute beschäftigen wir uns mit Apple, Munich Re und Fabasoft.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“
Heute beschäftigen wir uns mit Apple, Munich Re und Fabasoft.
Endlich volljährig! Was bei vielen Kindern Vorfreude auslöst und manchmal in einer fröhlichen Party gipfelt, kann auch bei Investmentfonds ein gern gesehener Meilenstein sein.
„April, April, der weiß nicht, was er will.“ Die meisten Deutschen kennen diese Bauernweisheit, die unter anderem vom Schriftsteller Heinrich Seidel im 19. Jhdt. zu einem längeren Gedicht erweitert wurde. Der Reim spielt auf die April-typische Sprunghaftigkeit des Wetters an, wenn der Winter in den Frühling übergeht.
„It’s the Old Economy, stupid”. So könnte, in Abwandlung eines bekannten Wahlkampf-Slogans, das März-Motto beim DWS Concept Platow Fonds lauten. Denn im Berichtsmonat standen Vertreter der „Old Economy“ unangefochten auf den ersten Plätzen der Performance-Hitliste. An der Spitze thronen mit Traton und Daimler Truck zwei Nutzfahrzeughersteller, dahinter mit Jungheinrich ein Gabelstaplerproduzent, gefolgt u.a. vom Schmierstoffhersteller Fuchs und vom Bahninfrastrukturspezialisten Vossloh.
Ein solides Plus für den DWS Concept Platow Fonds im Februar, dazu noch klar vor SDAX und MDAX, die sogar beide im Minus landeten… Eigentlich könnten wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein, zumal sich bei den Vergleichen seit Jahresbeginn („ytd“) ein ähnliches Bild mit noch größeren Vorsprüngen ergibt.
Bei Münchener Rück haben wir den Stopp am 8.2. von 279,50 Euro auf 291,50 Euro angehoben. Kurz nach unserer Abstufung von RWE am 20.2. auf „Halten“ sind wir am 23.2. ausgestoppt worden. Seit Erstempfehlung in PB v. 14.11.23 entstand ein Verlust von rd. 19%.
Die 2023er-Zahlen von Munich Re am Dienstag (27.2.) fielen sehr solide aus.
War das jetzt ein guter oder ein schlechter Start ins neue Börsenjahr? Wer vor allem auf die gängigen Blue-Chip-Indizes S&P 500, Nasdaq 100 oder MSCI World schaut, neigt wohl Erstgenanntem zu. Auch hierzulande konnte der Leitindex DAX mit einem kleinen Zuwachs punkten. Doch abseits der Blue Chips wird das Bild trüber: Der mit Small Caps bestückte SDAX schloss den Auftaktmonat mit einem kleinen Minus ab, während der Mittelwerteindex MDAX sogar einen erstaunlich hohen Verlust einfuhr.
Konservative Ziele hat sich Munich Re für 2024 gesetzt.
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Als hätte der „Börsengott“ den Schalter umgelegt, wechselte die Stimmung an den Märkten pünktlich ab November von „schlechte Zeiten“ auf „gute Zeiten“. Nach drei Monaten, während denen wichtige Aktienindizes nahezu ohne Unterbrechung Verluste angehäuft hatten, folgte einer der besten Monate des Jahres.
Aktien der Rückversicherer haben in diesem Jahr einen Lauf. Münchener Rück (+23% seit Jahresbeginn) und Hannover Rück (+12%) haben den DAX im bisherigen Jahresverlauf schlagen können. Mittendrin, aber nahe am eigenen Jahreshoch, reiht sich die Swiss Re (99,22 CHF; CH0126881561) mit +12% YTD ein.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Munich Re, IVU Traffic, Atoss und Stellantis.
Neues Allzeithoch bei 381,20 Euro am Freitag (15.9.), Aufnahme in den STOXX Europe 50-Index anstelle von Kering am Montag und gute Nachrichten vom Rückversicherer-Treffen in Monte Carlo in der Vorwoche – Munich Re hat derzeit einen Lauf. Das spiegelt sich auch im Kursverlauf der DAX-Aktie (378,40 Euro; DE0008430026) wider, die seit Anfang Juni um 10% zulegen konnte, während der Leitindex 2% verlor.
Manchmal braucht es den zweiten Blick. Der Q2-Gewinn der Munich Re (347,20 Euro; DE0008430026) lag mit 1,154 Mrd. Euro rd. 6% unter den Erwartungen.
Bei Sartorius wurden wir mit einem Verlust von 8% ausgestoppt. Hannover Rück akkumulieren wir bis 185,00 Euro. Den Stopp bei
Münchener Rück haben wir von zuvor 235,95 auf 243,00 Euro angehoben.
Es ist die reine Vorsicht. Denn nach den sehr guten Q1-Zahlen (17.5.) wäre bei Munich Re eine Anhebung des Jahresziels nicht überraschend gewesen. Zwar fiel der Überschuss in den ersten drei Monaten mit 1,27 Mrd. Euro gut 14% niedriger aus als im von positiven Währungseffekten und geringeren Großschäden begünstigten Vorjahr. Doch damit ist nach dem Q1 schon fast ein Drittel der 2023er-Guidance (rd. 4 Mrd. Euro) verdient.
Bei MTU Aero Engines (zuvor: 155,50 Euro) und Siemens Healthineers (zuvor: 37,90 Euro) haben wir die Stopps angehoben.
Für Münchener Rück bekräftigen wir unsere Kaufempfehlung.
Der Abfluss von Kundengeldern bei US-Banken wie State Street oder Charles Schwab (s. a. „Ticker“ in dieser Ausgabe) hat Finanzwerte wie Munich Re am Montag (17.4.) zu Unrecht ins Minus gedrückt. Denn der Rückversicherer muss sich eher Sorgen darüber machen, wie die klebrig hohe Inflation die Kosten bei der Schadenserstattung erhöht und die Rendite aus Kapitalanlagen mindert.
Die Analysten haben die Informationen vom Kapitalmarkttag der Munich Re (vgl. PB v. 19.12.22) genutzt, um ihre Gewinnschätzungen auf die Änderungen in den IFRS-Bilanzierungsregeln anzupassen.
Bei Munich Re wird „das künftige profitable Wachstum auch aus eigener Stärke kommen“, betonte CFO Christoph Jurecka beim Investorentag (15.12.). Der Rückversicherer sei gut aufgestellt in einem Markt mit steigenden Preisen.
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