Merck sieht Herausforderungen
Nicht der starke Euro, sondern vor allem der Verfall des argentinischen Peso belastet die Q2-Zahlen bei Merck. Denn hier fehlte es an der entsprechenden Absicherung.
„Die fünf gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses Mal ist alles anders.‘“
Nicht der starke Euro, sondern vor allem der Verfall des argentinischen Peso belastet die Q2-Zahlen bei Merck. Denn hier fehlte es an der entsprechenden Absicherung.
Der Pharma- und Spezialchemieriese Merck arbeitet weiter an seiner zukünftigen Aufstellung. Dass das laufende Geschäftsjahr noch nicht von Wachstum geprägt sein wird, ist inzwischen allseits bekannt.
Die Aktie des Darmstädter Pharmaunternehmens Merck war gestern mit einem Minus von 3,7% der mit Abstand größte Verlierer im DAX. Mangels direkt erkennbarer Nachrichten war am Markt lediglich von „Gewinnmitnahmen“ die Rede, nachdem der Kurs in den vergangenen 2,5 Monaten fast 20% gestiegen war.
Unser Musterdepot hat im Wochenvergleich ein Kursplus von 2,1% generiert, wodurch sich das Minus seit Jahresbeginn entsprechend reduziert hat. Da bei dem geplanten Short-Trade auf Merck unsere Kauforder noch nicht ausgeführt wurde, haben wir neben den Zertifikaten auf unsere beiden wikifolios zurzeit ausschließlich Long-Positionen im Depot.
Negative Währungs- und günstige Einmaleffekte aus dem Vj. führten bei Merck im Q1 wie erwartet zu einem Umsatzrückgang auf knapp 3,7 Mrd. Euro (-4,4%). Das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel mit rd. 1,0 Mrd. Euro (-18,2%) deutlich schlechter aus, weshalb die Marge von 32,1 auf 25,6% sank.
In den vergangenen elf Monaten kannte die Aktie von Merck nur den Weg nach unten. Seit ihrem Allzeithoch am 1.6.17 bei 115,20 Euro gab sie bis Ende März gut 35% nach.
Vor 350 Jahren gründete Friedrich Jacob Merck in Darmstadt die Engel-Apotheke, aus der sich der Technologieriese Merck entwickelte. Auch wenn sich CEO Stefan Oschmann größte Mühe gab, gelang es ihm auf der Bilanz-PK am Donnerstag nicht, die Zahlen zum Jubiläum schönzureden: Bei einem Umsatz von 15,3 Mrd. Euro (+2%) war es negativen Währungseffekten geschuldet, dass 2017 das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,7% auf 4,4 Mrd. Euro sank.
Seit Jahren jagt Teva als Weltmarktführer für Nachahmerpräparate (Generika) Pharmariesen wie Pfizer, Sanofi und Merck hohe Gewinnbeiträge ab. Mit günstiger Alternativarznei verdrängen die Israelis die Platzhirsche nach dem Auslaufen des Patenschutzes einzelner Medikamente. Seit rd. zwei Jahren holt den Konzern jedoch diese Strategie ein: Denn die eigenen patentgeschützten und margenstarken Kassenschlager geraten in die Generika-Falle. Zusätzlich herrscht ein hoher Preisdruck im wichtigen US-Markt.
Weniger erfreulich waren die Zahlen von Merck. Die Umsatzentwicklung beim DAX-Konzern stagnierte im Q3 und das EBITDA vor Sondereinflüssen sackte um 8,3% auf knapp 1,1 Mrd. Euro ab.
Die Meldung, dass die französische Polizei im Rahmen von Ermittlungen zur Zusammensetzung eines Schilddrüsen-Medikaments die Fabrik des Pharmakonzerns Merck in Lyon durchsucht hat, blieb für die Aktie ohne nennenswerte Folgen.
Als wir bei Kursen von rd. 91,50 Euro Mitte August eine Long-Spekulation auf die Merck-Aktie eröffnet haben, wurden als nächste Zielmarken „die markanten Korrekturlevel des mittleren Abwärtstrends bei gut 98 und 101 Euro“ genannt. Beide Level sind mittlerweile erreicht worden, weshalb uns der Turbo Call der Société Générale aktuell auch einen Gewinn von rd. 1,6% des Kapitals bzw. dem zweifachen Initial-Risiko beschert.
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Der deutsche Pharma-Riese Merck hat schwierige Monate hinter sich. Die Aktie (95,74 Euro; DE0006599905) erholte sich nur kurz von ihrem Kursrutsch Mitte Mai (-8%) und verlor von Ende Juni bis Anfang August weitere fast 20%. Auch die Hj.-Zahlen überzeugten nicht: Zwar stiegen die Erlöse leicht um 3,8% auf knapp 7,8 Mrd. Euro.
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Dass bei der Aktie des Darmstädter Pharmakonzerns Merck die charttechnische Unterstützung in Form der Vollkorrektur des großen Aufwärtstrends Wirkung gezeigt hat, ist unbestritten. Schließlich endete die zuvor recht rasante Talfahrt des DAX-Wertes genau in diesem Bereich.
Das PLATOW Derivate-Depot kommt seit Jahresbeginn auf eine Performance von gut 10%. Das ist grundsätzlich erfreulich, wenn auch nicht überragend. Zumal wir Mitte Juni noch ein doppelt so hohes Plus ausweisen konnten.
Bei der Aktie des deutschen Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck konnten Sie zum Ende der vergangenen Woche sehr schön sehen, wie die professionellen Marktteilnehmer die auch von uns angewendete Form der Charttechnik in ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen.
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Die Festlegung angemessener Vorstandsgehälter bleibt ein Zankapfel. Höhe und Incentivierung sollten im engen Gleichklang mit den Unternehmensinteressen abgeglichen werden. Das ist nach allzu vielen Ausreißern vor allem in Deutschland (VW) und in der Schweiz (CS) aber nur frommer Wunsch.
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Während der DAX auf Wochensicht rund 1,3% an Wert verloren hat, konnte unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection um 0,6% zulegen und damit wieder ein neues Allzeithoch markieren. Erneut bestätigt sich damit der Eindruck, dass wir durch die Zusammensetzung des Portfolios vor allem die Defensivqualitäten extrem gestärkt haben.
Schon seit einiger Zeit läuft es richtig gut für Merck. Daran änderte sich auch zum Jahresstart nichts. Dass das Konzernergebnis mit 521 Mio. Euro um fast 12% sank, liegt an dem Kuvan-Verkauf aus dem Vorjahr, der 324 Mio. Euro einbrachte. Ohne diesen Sondereinfluss stieg das EBITDA um 14,5% auf 1,2 Mrd. Euro.
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Wie von uns erwartet (vgl. PB v. 12.04.), verstärkt sich der im DAX notierende Gesundheitskonzern mit Zukäufen. So wird Fresenius Kabi den amerikanischen Generika-Hersteller Akorn integrieren.
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Der US-Pharmakonzern Merck & Co. möchte sprachgesteuerte Lösungen für Patienten mit chronischen Erkrankungen entwickeln und kooperiert dafür mit Amazon. Der Online-Riese bewirbt derzeit „Alexa“, das Pendant zu Googles Assistent und Apples Siri, das im Home-System Amazon Echo eingebettet ist.
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