Masterflex verliert vor Gericht
2011 verkaufte Masterflex seine Aktivitäten im Fahrradkomponentenmarkt an die damaligen Manager. Das Folgeunternehmen rutschte bereits 2012 in die Insolvenz, was dem Schlauchspezialisten jetzt auf die Füße zu fallen droht. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat den Konzern nämlich auf Rückzahlung des Kaufpreises und einen Teil der Transaktionskosten von insgesamt gut 880 000 Euro verurteilt – nebst Zinsen von 5%. Masterflex könne dem Urteil nicht folgen, hieß es aus Gelsenkirchen, Rechtsmittel würden geprüft. Dennoch rechnet der Konzern für 2016 mit negativen Auswirkungen auf den Nettogewinn von 0,6 Mio. Euro, nachdem im Vorfeld bereits Rückstellungen von 0,5 Mio. Euro gebildet worden waren.
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