Fortec – Versprechungen gehalten
Der Systemzulieferer Fortec konnte seinen zum Vorjahresende verbreiteten Aussagen (vgl. PB v. 14.12.) Taten folgen lassen.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“
Der Systemzulieferer Fortec konnte seinen zum Vorjahresende verbreiteten Aussagen (vgl. PB v. 14.12.) Taten folgen lassen.
Zwei Wochen vor dem Ende des Börsenjahres 2016 notiert unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection fast exakt auf Höhe der bisherigen Rekordstände. Der eine oder andere Depotwert hat in der laufenden Woche bereits neue Allzeithochs markiert.
Angesichts der günstigen Bewertung rücke sogar das All-zeithoch bei 18,34 Euro in Reichweite, urteilten wir in PB v. 28.9. über die Aktie von Fortec. Tatsächlich stürmte das Papier in der Folge bis auf 18,17 Euro, ehe es in den vergangenen Tagen vorübergehend konsolidierte. Dabei musste der Händler und Entwickler von eingebetteten Elektronikbauteilen Ende November mäßige Q1-Zahlen (per 30.9.) vermelden. Die Erlöse sanken im Vorjahresvergleich um gut 5% auf 18,4 Mio. Euro, der Gewinn je Aktie büßte gar fast 17% auf 0,25 Euro ein.
Zwar erzielt Fortec bereits seit dem Börsengang vor 26 Jahren ohne Unterbrechung ein positives Ergebnis, wie der Elektronikspezialist in seinen vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 (per 30.6.) betont. Die abgelaufene Fiskalperiode bedeutet für die Bayern allerdings den Sprung in eine neue Dimension. Dank des Zukaufs von Data Display legte der Umsatz auf 78,2 Mio. Euro zu (+70%). Und weil die Erwerbung sehr profitabel arbeitet, gelang beim Nettogewinn sogar ein Plus von gut 90% auf 3,56 Mio. Euro.
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Bei seinen Prognosen über den künftigen Geschätsverlauf äußert sich Fortec traditionell vage. So sind es die kleinen Nuancen, die die Lage beim Technologiedistributor einfangen. Am Dienstag gaben sich die Landsberger in ihrem Q3-Bericht (per 31.3.) nämlich „optimistisch, im laufenden Jahr ein sehr erfreuliches Ergebnis für die Aktionäre zu erwirtschaften““. Noch im Februar hatte das Management lediglich eine „insgesamt positive Entwicklung““ vorhergesagt.
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Die 50%-Beteiligung am LCD-Spezialisten Data Display vor 14 Monaten hat den Systemzulieferer Fortec in neue Dimensionen katapultiert. Erstmals in die Zahlen einbezogen, zeichnete der Zukauf im ersten Quartal hauptverantwortlich für den Umsatzsprung von 11,4 Mio. auf 19,4 Mio. Euro. Der Elektronikspezialist wies allerdings darauf hin, im Kernmarkt Zentraleuropa auch organisch gewachsen zu sein.
Wendet sich Fortec ansonsten nur sehr sporadisch mit Wasserstandsmeldungen zum Geschäftsverlauf an Investoren und Presse, veröffentlichte der Elektronikdistributor zum abgelaufenen Fiskaljahr 2014/15 (per 30.6.) erstmals Vorabzahlen. Diese fielen wiederum sehr knapp aus. Der Spezialist für Displays und Stromversorgung hob seine Erlöse um gut 1%, der Gewinn je Aktie stieg um 22% auf 0,63 Euro.
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Nach der Kursexplosion zu Jahresanfang hat sich der Staub bei der Aktie des Elektronikspezialisten Fortec inzwischen gelegt. Vom Hoch bei gut 16 Euro hat sich das Papier (13,45 Euro; DE0005774103) immerhin auf einem Niveau eingependelt, das deutlich über den Kursen aus dem Jahr 2014 liegt.
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Was ist denn nur bei Fortec los? Seit Jahresanfang hat die Aktie (15,93 Euro; DE0005774103) des Elektronikunternehmens gut 36% zugelegt. Sicherlich trugen die Halbjahreszahlen (per 30.6.), die die Landsberger am Donnerstag veröffentlichten, ihren Teil zu dieser Kursexplosion bei. Der Spezialist für Datenvisualisierung und Stromversorgung steigerte seine Erlöse zwar nur leicht um 2% auf 21,3 Mio. Euro. Das EBIT legte mit 40% jedoch kräftig auf 0,7 Mio. Euro zu.
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Gerade einmal viereinhalb Monate ist es her, dass Fortec seinen Vorstand von einer auf drei Personen aufstockte. Neben dem bisherigen Alleinvorstand Dieter Fischer vervollständigten Jörg Traum, zuständig für das Segment Stromversorgungen, und Markus Bullinger, verantwortlich für den Geschäftsbereich Datenvisualisierung, die Führungsetage. Jetzt ist für Bullinger bereits wieder Schluss, er scheidet zum Jahresende aus dem Unternehmen aus.
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Gewohnt sparsam hat das Elektronikunternehmen Fortec am Donnerstag Stellung zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 (per 30.6.) genommen. Der Spezialist für Stromversorgung, Displays und Einplatinenrechner erzielte demnach ein leichtes Umsatzplus von 2% auf 45,2 Mio. Euro, obwohl das erste Halbjahr „schwierig“ verlaufen war.
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Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr (per 31.12.) hatten wir bei Fortec mit Verweis auf die Dividende nur zum „Halten“ geraten (PB v. 19.2.). Die fiel mit einer Rendite von fast 4% nämlich üppig aus, entsprechend stark setzte die Aktie (11,37 Euro; DE0005774103) im Anschluss zurück.
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„Wir denken nunmehr, den Tiefpunkt im seit Mitte 2011 rückläufigen Geschäftszyklus endgültig gesehen zu haben“, gibt sich Fortec recht optimistisch für die Zukunft. Der Elektronikspezialist erwartet für das zweite Halbjahr (per 30.6.), dass die Erholung der Weltwirtschaft die Zurückhaltung der Kunden bei der Vergabe von Neuaufträgen positiv beeinflusst. Nach einem durchwachsenen ersten Semester, in dem die Erlöse mit 20,9 Mio. Euro nicht an den Vorjahreszeitraum (21,5 Mio. Euro) heranreichten, soll der Umsatz auf Zwölfmonatsbasis erneut bei rund 44,5 Mio. Euro liegen. Das EBIT werde das Vorjahr aber verfehlen, prognostizierten die Landsberger.
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Gerade einmal acht Sätze ist sie lang, die aktuelle Meldung zum abgelaufenen Geschäftsjahr des Technologieunternehmens Fortec. Darin verweist der Spezialist für Displays und Bauelemente auf eine Studie, die allerdings bereits im April verfasst wurde, und einen PR-Film zum 40-jährigen Bestehen der Tochter Autronic. Dabei hätten die Landsberger durchaus Zeit gehabt für ausführlichere Informationen. Schließlich endete die Fiskalperiode bereits Ende Juni.
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Am Donnerstag kletterte die Aktie des Elektronikunternehmens Fortec auf den höchsten Stand seit Oktober 2007. Mit dem Sprung auf 10,71 Euro setzte das Papier ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter die tolle Entwicklung im Jahr 2012.
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Stand Fortec im Sommer noch unter dem Eindruck der Übernahmepläne seitens der Beteiligungsgesellschaft TRM, rückte zuletzt wieder das operative Geschäft in den Mittelpunkt.
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Fortec rät seinen Aktionären, das Übernahmeangebot der Beteiligungsgesellschaft TRM von 8,20 Euro je Aktie (8,50 Euro; DE0005774103) abzulehnen.
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Eins ist klar: der Nettogewinn von Fortec für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 (per 30.6.) wird nicht so hoch sein wie im vergangenen. Ein Grund dafür ist die niedrige Marge im Geschäftsbereich Datenvisualisierung. Außerdem hatte im vierten Quartal 2010/11 die Katastrophe von Fukushima dazu geführt, dass Lieferungen vorgezogen wurden. Kunden waren verunsichert, ob die japanischen Vorlieferanten ihre Verträge würden einhalten können. Rekorderlös und -nettogewinn waren die Folge. Dagegen stehen beim Jahresumsatz die Chancen gut, das Niveau vom Vorjahr (47,5 Mio. Euro) zu erreichen.
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