Deutz – Motor für das Depot
Mit dem Kauf von 3 000 Deutz-Aktien (7,62 Euro; DE0006305006) zu 7,55 Euro nehmen wir den weltweit ältesten unabhängigen Motorenbauer neu in unser Musterdepot auf.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“
Mit dem Kauf von 3 000 Deutz-Aktien (7,62 Euro; DE0006305006) zu 7,55 Euro nehmen wir den weltweit ältesten unabhängigen Motorenbauer neu in unser Musterdepot auf.
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Übernahmen sind das Sahnehäubchen auf dem Börsenkaffee: für den langfristigen Anlageerfolg nicht nötig, wegen der Extra-Renditen aber wohlschmeckend. Ganz in diesem Sinne agiert pfp Advisory bei der Beratung des DB Platinum IV Platow Fonds. Wir setzen nicht gezielt auf Aktien potenzieller Übernahmekandidaten, genießen es aber natürlich, wenn, wie im Juli VTG, Unternehmen aus dem Portfolio zu Übernahmezielen werden und die Kurse die typischen Sprünge in die Nähe des angebotenen Preises vollführen. Zum einen freuen wir uns über die Extra-Rendite „über Nacht“. Zum anderen schätzen wir als risikobewusste Portfoliokonstrukteure aber auch den nicht so offensichtlichen Renditeglättungsvorteil. Denn Übernahmeangebote erfolgen weitgehend unabhängig von allgemeinen Börsentrends. Da die Aktienkurse der ins Visier geratenen Unternehmen während und nach dem Übernahmeangebot oft ein Eigenleben führen, können diese Papiere mithelfen, die Renditeentwicklung des Fonds-Portfolios über die Zeit zu glätten.
Interessanterweise sind, obwohl wir keinen „Akquisitions-Fonds“ steuern, schon einige Unternehmen aus dem Portfolio des DB Platinum Platow Fonds (LU1239760025, LU1239760371) zum „Übernahme-Opfer“ geworden. Vor VTG waren dies seit 2006 beispielsweise Stada, Kuka, WMF,
Demag Cranes, Homag, Impreglon, Teleplan, Integralis oder D+S Europe. Offenbar achten strategische Investoren häufig auf ähnliche Kriterien wie pfp Advisory und schätzen z. B. eine vernünftige Bewertung, ausreichendes und kontinuierliches Umsatz- und Gewinnwachstum, einen starken Free Cashflow, auskömmliche Margen, solide Bilanzrelationen und ein bewährtes Geschäftsmodell.
Da von dieser Sorte Unternehmen derzeit einige im Portfolio enthalten sind, dürfte das Gebot für VTG nicht das letzte seiner Art gewesen sein. Zumal einige Firmen auch im Juli gute Nachrichten vermeldeten: So hoben Covestro, Deutz, DMG Mori und MTU anlässlich der Halbjahresberichterstattung ihre Prognosen für 2018 an. Ebenfalls positiv werten wir Aktienkäufe im Rahmen von Directors‘ Dealings bei Einhell, Jungheinrich, K+S sowie Villeroy & Boch, einen Großauftrag bei Datagroup und die Meldungen, dass Ringmetall in den General Standard wechseln will und der norwegische Staatsfonds zwischenzeitlich über 3% an unserer größten Position Cancom hielt. Negativ war der Newsflow indes bei Cenit und Friwo (Prognosesenkungen) sowie Frosta und Hochtief (Insiderverkäufe).
Unter den Monatsgewinnern finden sich mit Bechtle, S&T und Süss Microtec auch Papiere, die kaum Newsflow hatten. VTG konnte trotz Übernahmeangebot keinen Platz auf dem Treppchen erobern, dort thronten Deutz, Bechtle sowie Mensch und Maschine. Einen deutlich negativen Renditebeitrag steuerte im Juli lediglich Puma bei. Insgesamt führten diese Einzelbewegungen zu einer Wertentwicklung, die etwa der des DAX und (des am besten vergleichbaren) SDAX entsprach. Weitere Informationen, auch zum „Platow-Zertifikat“ (DE000DB0PLA8), finden Sie unter www.pfp-advisory.de.
Autoren: Christoph Frank und Roger Peeters, pfp Advisory
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Die Bilanzkorrekturen bei Deutz haben ein glimpfliches Ende genommen. Denn für das kurz vor dem Verkauf stehende chinesische Joint Venture Deutz Dalian wurden zwei Drittel der Wertanpassungen in die Vorjahre gebucht. Die Ergebnisbelastungen im 1. Hj. summieren sich auf 14,1 Mio. Euro. Diese will der Motorenbauer aber nach dem Verkauf bis Jahresende über positive Währungseffekte ausgleichen.
Einen Tag nach unserer jüngsten Kauf-Empfehlung (vgl. PB v. 16.4.) musste Deutz die Prüfung von Bilanzkorrekturen bekannt geben. Sie beziehen sich auf das Joint Venture Deutz Dalian in China und betragen nach aktuellem Stand rd. 23 Mio. Euro.
Im Mai feierte der DB Platinum IV Platow Fonds seinen zwölften Geburtstag. Genauer gesagt, das „Platow-Zertifikat“ (DE000DB0PLA8) und die Fonds-Anteilsklasse für institutionelle Investoren (LU1239760371), die im Mai 2006, noch unter einer anderen ISIN, zu (splitbereinigt) 1 000 Euro emittiert wurde. Zwölf Jahre später müssen Profi-Investoren bereits über 4 000 Euro pro Anteil bezahlen. Die Anteilsklasse R1C (LU1239760025), die Privatanleger erwerben können, ging etwas später im September 2007 an den Start.
Einen gelungenen Jahresstart kann der Motorenbauer Deutz vorweisen, der am Freitag ein deutliches Plus von 42,6% auf 574,9 Mio. Euro beim Auftragseingang bekannt gab.
Es wird wieder etwas enger im Trophäenschrank bei pfp Advisory. Nachdem der DB Platinum IV Platow Fonds bereits im Jahr 2015 einen Lipper Fund Award gewonnen hatte, gelang dies nun auch 2018 („Best Fund Over 5 Years Equity Germany“). Der Tombstone mit dem rautenförmigen Glaskörper gesellt sich zu seinem älteren Pendant, während sich die beiden (rechteckigen) „Deutschen Fondspreise“ 2015 und 2016 künftig eine Etage teilen. Wir freuen uns über die erneute Auszeichnung und – wichtiger für Investoren – sehen sie auch als objektive Bestätigung für Qualität und Robustheit unseres Investmentansatzes.
Ein größerer Absatz brachte Deutz im vergangenen Jahr einen deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung. Der Produzent von Diesel- und Gasmotoren für Nutzfahrzeuge sowie Landtechnik spürt die hohe Nachfrage aus den Bereichen Material Handling und Baumaschinen und setzte rd. 161 500 Motoren ab (+22%).
Die Volatilität ist zurück! Was sich Ende Januar bereits angedeutet hatte, manifestierte sich Anfang Februar in einem schnellen Kurssturz. Der DAX rauschte binnen weniger Tage über 1.000 Punkte in die Tiefe, den anderen deutschen Auswahlindizes erging es kaum besser. Manchen renditeverwöhnten Anlegern wurde schlagartig bewusst, dass Kursschwankungen an der Börse dazugehören wie die Luft zum Atmen. Der Volatilitätsindex VDAX-New, der zuvor auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren abgetaucht war, schoss auf lange nicht mehr gesehene Niveaus. En passant verendeten viele vermeintlich smarte Vola-Produkte, deren Anleger über Nacht Verluste von 95% und mehr erlitten.
Novemberzeit ist Eigenkapitalforum-Zeit. Seit jeher ist das dreitägige Forum für viele Kapitalmarktakteure der Höhepunkt des Konferenzjahres, ob sie nun in Frankfurt oder anderen Teilen Deutschlands tätig sind.
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Im Jahr 1864 baute Deutz den weltweit ersten Motor. Heute muss sich das auf Diesel- und Gasmotoren für Bau- und Landmaschinen sowie Logistikfahrzeuge ausgerichtete SDAX-Unternehmen teilweise wieder neu erfinden. Zwar setzen die Kölner weiter auf den Diesel, früher als gedacht und wegen der wachsenden Ansprüche der Kunden wird jedoch eine neue E-Strategie ausgerollt.
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Ähnlich abwechslungsreich wie das Wetter in den vergan-genen Wochen war die Entwicklung am deutschen Aktienmarkt im abgelaufenen August. Aufs und Abs traten mitunter recht schnell hintereinander auf. Unter dem Strich schloss der Leitindex DAX die Periode mit einem leichten Minus ab. Besser lief es beim MDAX und TecDAX, die ein wenig zulegten. Am besten performte der SDAX.
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Der DAX hatte im Juli keinen leichten Stand. Hoch gewichtete Titel wie Bayer, SAP und Siemens zogen den Aktienindex in die Tiefe, dazu hinterließ der Kartellverdacht bei den Autoaktien BMW, Daimler und VW hässliche Bremsspuren.
Automobilzulieferer, die an den klassischen Antriebstechnologien festhalten, werden es in Zukunft zunehmend schwerer haben (vgl. PB v. 5.7.). Das musste jetzt auch Deutz erfahren. Volvo verkaufte seine Anteile am Hersteller von Verbrennungsmotoren, woraufhin die Aktie am Freitag um über 12% einbrach.
Eigentlich ist Deutz auf den Bau von Motoren spezialisiert. Nun hat der Konzern mit dem bereits avisierten Verkauf (vgl. PB v. 12.4.) seiner nicht mehr benötigten Grundstücke am Standort Köln-Deutz einen erfreulichen Sondergewinn erwirtschaftet.
Der Kölner Motorenbauer Deutz machte in den vergangenen Wochen durch seine Optimierung der Produktionsstandorte und anstehende Immobiliengeschäfte von sich reden. Im Mittelpunkt steht der Verkauf eines 160 000 Quadratmeter großen gleichnamigen Geländes in Köln.
Eine brummende Konjunktur und erhoffte Aufträge aus dem Infrastrukturprogramm von Donald Trump beflügelten zuletzt die Deutz-Aktie. Bereits jetzt erzielt der Konzern nämlich 19% der Umsätze jenseits des Atlantiks. Neue Zahlen meldet der Hersteller von Motoren und Komponenten für Arbeitsmaschinen Mitte März. Ebenso schnell könnte ein spektakulärer Einschnitt in der Unternehmenshistorie erfolgen. Das Management will den Traditions-Standort in Köln-Deutz zeitnah zu Geld machen – schon vor dem Abschluss eines Bebauungsplanverfahrens. Analysten taxieren aus dem Verkauf einen Eimalertrag von 60 Mio. bis 80 Mio. Euro. Der interne Umzug nach Köln-Porz und die damit verbundene Stadtort-Konzentration ist bereits abgeschlossen.
Die Anfang November vorgelegten M9-Zahlen des SDAX-Wertes Deutz nahmen Anleger zum Anlass, sich von dem Titel (5,05 Euro; DE0006305006) zu trennen. Über 4% ging es für das Papier des Herstellers von Motoren und Komponenten für Arbeitsmaschinen bergab. Wir hatten Ihnen den Titel am 23.9. erneut zum Kauf empfohlen, weil es dem Management in den zurückliegenden Quartalen gelungen ist, das Geschäftsmodell schlanker aufzustellen und auch bei einer flachen Umsatzentwicklung Profitabilitätssteigerungen herbeizuführen. PLATOW-Leser, die unserem Rat zum Wiedereinstieg (PB v. 4.4.) gefolgt sind, liegen heute rund 17% vorne.
Unsere Empfehlung zum Motorenbauer Deutz hat uns bislang wenig Freude bereitet. Die hohe Volatilität des Kurses erhöht die Unsicherheit und kostet Anleger Nerven. Nachdem wir Anfang September 2015 nach einem heftigen Kursrutsch ausgestoppt wurden, haben wir im neuen Jahr Mut gefasst und sind bei 4,30 Euro erneut eingestiegen (PB v. 4.4.). Bis 3,30 Euro ging es danach mit dem Papier (4,19 Euro; DE000A0KFKB3) bergab, bevor eine ebenso schwungvolle Gegenbewegung einsetzte.
Die volatile Aktie des Motorenbauers Deutz dürfte Anleger in den letzten Wochen und Monaten wieder einige Nerven gekostet haben. Nachdem der Wert (3,45 Euro; DE0006305006) Ende April ein neues Jahreshoch bei 4,50 Euro erreicht hatte, drehte der Kurs und notiert heute rund 23% tiefer. Auch wir mussten mit unserer vergangenen Empfehlungen (PB v. 4.4.) Verluste verkraften und liegen derzeit nur noch gut 8% von unserem Stopp bei 3,20 Euro entfernt.
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