Mercedes-Benz – Q4 belastet
Mercedes-Benz hat am Donnerstag (11.1.) ernüchternde 2023er-Absatzzahlen vorgelegt.
Mercedes-Benz hat am Donnerstag (11.1.) ernüchternde 2023er-Absatzzahlen vorgelegt.
Kräftig bergab gegangen ist es an den Immobilienmärkten. Aber die Stimmung dreht langsam. Büros sind weiter gefragt, zumal das Home Office-Pendel zurückschwingt. Logistik- und Wohnimmobilien erfreuen sich ungebrochener Nachfrage. Und im Einzelhandel ist die Preiskorrektur abgeschlossen. Wo Bedenkenträger noch auf der Bremse stehen, rüsten sich opportunistische Investoren für Zukäufe. Nötig ist dafür Eigenkapital. Ausgerechnet offene Immobilienfonds könnten so den Anfang machen. Die Liquidität ist da und auch der Handlungsbedarf ist groß angesichts attraktiver Festgeldkonditionen. Bei geschlossenen Fonds halten dagegen viele Prognoserechnungen aktueller Angebote der neuen Realität nicht stand. Die größten Chancen haben jetzt ausgerechnet Blindpools, da sie das neue Preisniveau nutzen können.
Trotz schwindender Kauflaune der Konsumenten hat BMW im Q3 die Auslieferungen im Kernsegment Automobile (Umsatzanteil: 83%) um 5,8% (Elektro: +36,1%) gesteigert und die im Sommer angehobene Prognose für 2023 bestätigt.
Am Freitag (20.10.) hat China einen Riegel vor die Ausfuhr des für die Weltwirtschaft wichtigen Minerals Grafit geschoben. Ab dem 1.12. müssen heimische Exporteure eine Ausfuhrgenehmigung für mehrere Grafitprodukte einholen.
Am Freitag (20.10.) hat Volkswagen auch die Guidance für 2023 per Ad-hoc-Mitteilung angepasst.
Die sich eintrübende Weltwirtschaft sowie eine maue Leistung südafrikanischer Staatsunternehmen hat Sasol (South African Synthetic Oil Limited) im Gj. 2022/23 (per 31.8.) massiv beeinträchtigt. Südafrikas Wirtschaft setzt dabei vor allem eine Energiekrise zu (vgl. PEM v. 11.10.).
China will die Weltherrschaft. Das hat zunächst einmal eine geopolitische Komponente und geht v. a. die USA etwas an, an deren Vormachtstellung massiv gerüttelt wird. Aber auch wirtschaftlich ist China eine Herausforderung, einige sagen Bedrohung.
August ist oft Ferienzeit – aber nicht an der Börse. Und so waren auch im vermeintlichen Urlaubsmonat August wieder viele Neuigkeiten aus den Unternehmen zu analysieren. Neben den zahlreichen Gesprächen mit Firmenvorständen, die u. a. während einer Kapitalmarktkonferenz zustande kamen, erreichte auch die aktuelle Berichtssaison ihren Höhepunkt.
Die SGL Carbon-Aktie hat seit ihrem Hoch im Mai bereits um 27% korrigiert. Die Ende Juli vorgelegten Hj.-Zahlen (24.7.) erklären, warum sich der Trend seither noch verstärkte.
Ähnlich wie der Münchner Wettbewerber BMW (vgl. PB v. 5.9.) nutzte auch Mercedes-Benz die große IAA-Bühne, um Details zur neuen E-Auto-Architektur für die Kompakt- und Mittelklasse preiszugeben.
„Digital, elektrisch und nachhaltig“ – so stellt sich BMW-CEO Oliver Zipse die Zukunft des Münchner Fahrzeugherstellers vor. Auf der IAA (5. bis 10.9.) hat das Unternehmen Einzelheiten zur Konzeptreihe „Neue Klasse“ bekanntgegeben. Ab 2025 soll das erste von mindestens sechs Modellen auf Basis der neuen E-Fahrzeugarchitektur vom Band laufen.
Der Autobauer Hyundai zeigt sich nach einem starken ersten Hj. für das Gj. 2023 deutlich optimistischer. Der Massenhersteller punktet derzeit mit der Ausweitung seiner elektrisch betriebenen Ioniq-Modellfamilie, die wie bei Wettbewerbern eine profitablere Preisgestaltung zulässt.
BMW folgt dem Beispiel unseres Musterdepotwerts Mercedes-Benz aus der Vorwoche (vgl. PB v. 27.7.) und schraubt am Dienstag (1.8.) die 2023er-Prognose nach oben.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Mercedes-Benz, Hannover Rück und Amadeus Fire.
In den USA blickt BMW auf eine erfolgreiche erste Jahreshälfte zurück. Trotz des konjunkturellen Gegenwinds steigerte der Premiumfahrzeughersteller im 1. Hj. den US-Absatz um 11,7% auf 170 414 Fahrzeuge.
Seit unserer Erstempfehlung in PEM v. 15.12.22 hat Li Auto das Gaspedal kräftig durchgedrückt. Leser, die unserem Rat gefolgt sind, liegen bei der Aktie (30,50 Euro; US50202M1027) bereits 58% vorn. Es sind insbesondere die Aussichten des Pkw-Herstellers, die Anleger begeistern, denn mit dem Produktionsausbau ist die Wende hin zur Profitabilität möglich.
Abgerechnet wird zum Schluss: Was im Mai für die Fußball-Bundesliga galt, Herzschlagfinale um die Meisterschaft inbegriffen, traf ebenso auf den deutschen Aktienmarkt zu. Hatte es bis zu Beginn des letzten Monatsdrittels noch so ausgesehen, als ob der vermeintliche „Wonnemonat“ zwar keine üppigen Erträge, aber eben auch keine schlimmen Kurseinbrüche bringen würde, fiel die Schlussabrechnung dann doch recht bitter aus. Während der letzten sechs Handelstage im Mai gerieten die Aktienkurse deutlich ins Rutschen, vor allem bei Mid- und Small-Caps.
Die Rally bei Rohstoffen und Rohstoffaktien hat sich in den vergangenen Monaten stark abgekühlt. Der Preis für Öl der Sorte Brent notiert mittlerweile gut 45% unter dem Hoch von 2022. Beim Weizen sind es sogar gut 50% unter den Hochs des vergangenen Jahres.
Die Fondsbranche gerät von mehreren Seiten unter Druck. Zunächst einmal dürften die Umsätze bzw. Platzierungszahlen weiter sinken. Gleichzeitig wachsen die externen Risiken der AIF durch steigende Bau- und Zinskosten, konjunkturelle Risiken und Mieterinsolvenzen. Vielen in den vergangenen Jahren aufgelegten Fonds zerschießt die aktuelle Preisentwicklung die Kalkulation. Wer genau hinsieht, entdeckt aber auch Chancen: Indexmietverträge sorgen für höhere Einnahmen als geplant und die sinkenden Immobilienpreise ermöglichen den lange von guten Objekten fast vollständig abgeschnittenen Initiatoren bei neuen AIF endlich wieder attraktive Einstiegsgelegenheiten.
ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula mahnte jüngst, dass Südafrika zu einem gescheiterten Staat („failed state“) werden könne. und nannte vor allem die ständigen Stromausfälle als Ursache. Die südafrikanische Wirtschaft sei „angeschlagen“, gestand der zuweilen als inoffizieller Premierminister genannte Generalsekretär der Regierungspartei ein. Er vergaß dabei, dass die zentrale Ursache dieses Niedergangs in der Korruption der Zuma-Ära liegt, an dem er seinen Anteil hatte. Als stellvertretender Polizeiminister unter Jacob Zuma war er mitverantwortlich an der Aushöhlung der Strafverfolgungsbehörden, durch die die große Plünderung der Staatsunternehmen erst möglich wurde.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen