Bilfinger und Qiagen im Gewinn
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„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
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Die amerikanische Notenbank spielt an den Kapitalmärkten unverändert das Zünglein an der Waage. Gerade einmal drei Wochen nachdem die Fed die Märkte mit ihren Aussagen zu einer möglichen Drosselung der Wertpapierkäufe völlig auf dem falschen Fuß erwischt und nachhaltig geschockt hatte, sorgte ihr Chef Ben Bernanke nun für allgemeine Erleichterung. Dabei betonte er eigentlich nur das, was er „damals“ auch schon gesagt hatte. Doch die Marktteilnehmer hören eben oftmals nur das, was sie gerade hören wollen bzw. gewichten es so, wie es ihnen gerade passt.
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Als der in den vergangenen Jahren vom reinen Bauunternehmen zum Engineering- und Services-Anbieter umgewandelte Bilfinger-Konzern Ende Mai den Verkauf seiner Concessions-Sparte ankündigte, sprang die Aktie vor Freude fast auf ein neues Jahreshoch. Die Rekordmarke von 83 Euro wurde nur um wenige Cent verfehlt. Anleger honorierten damit das Bestreben des Vorstands, sich noch stärker auf das margenstarke Geschäft mit Industriedienstleistungen und Engineering zu konzentrieren. Die planmäßig innerhalb von zwölf Monaten abzuschließende Transaktion soll Bilfinger rund 250 Mio. Euro neues Eigenkapital einbringen. Analysten spekulierten im Anschluss denn auch sofort über mögliche Zukäufe im Servicebereich in Asien oder Nordamerika.
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Das Dienstleistungsunternehmen Bilfinger plant, sich von seinem Concessions-Bereich zu trennen. Offenbar ist das mit der öffentlichen Hand realisierte Geschäft, das in der strategischen Bedeutung rückläufig ist, uninteressant für CEO Roland Koch geworden. Hingegen erwarten wir, dass die vergleichsweise immer noch wenig bedeutenden Aktivitäten in den Schwellenländern verstärkt ausgebaut werden. Demnach ist hier das Wachstumspotenzial für die Mannheimer MDAX-Firma bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
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Die Stimmung in der Bauindustrie könnte derzeit kaum unterschiedlicher sein. Während der Sektor in Deutschland dank der guten Wohnungsbauaussichten in vielen Ballungsräumen in diesem Jahr nominal um rund 2% wachsen wird, verzeichnen viele südeuropäische Länder auf Grund der dort weit verbreiteten Immobilienkrise schrumpfende Umsätze. Hingegen ist das Potenzial in vielen Schwellenländern noch längst nicht ausgeschöpft. Bei den in der Bundesrepublik börsennotierten Bauaktien, die häufig über ein hohes internationales Exposure und unterschiedliche Geschäftsmodelle verfügen, ist daher Stock-Picking notwendiger denn je.
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Die Bilanz-Saison strebt in den Wochen vor Ostern regelmäßig ihrem Höhepunkt zu. Dann balgen sich ein halbes Dutzend DAX- und MDAX-Unternehmen um die beliebtesten Wochentage, um ihre Zahlen für 2012 und den Ausblick zu präsentieren. Für den Berichterstatter ist es schwer, den Überblick zu behalten. Aber es wird ihm an einer auch Stelle leicht gemacht. Denn die Dinge wiederholen sich.
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Das MDAX-Unternehmen Bilfinger befindet sich weiterhin im Wandel. Demnach drängen komplexe Dienstleistungen das einst dominierende Baugeschäft, welches derzeit noch 20% der Erlöse erzielt, immer mehr in den Hintergrund. Insgesamt wird der Strukturwandel von einer umfangreichen Einkaufstour begleitet. Erst Mitte Januar gaben die Wiesbadener die Übernahme des US-Wassertechnikspezialisten Johnson Screens bekannt. Damit setzt der von CEO Roland Koch geleitete Konzern die im November 2011 angekündigte Expansionsstrategie fort. Bereits jetzt wurden im Rahmen dieses Plans mehr als 20 Firmen aufgekauft. Ziel der Akquisitionen ist vor allem die Position in den lukrativen Märkten Nordamerika und Asien zu stärken. Damit werden die Hessen den Einfluss des weniger dynamischen Europageschäfts, welches 81% vom Umsatz ausmacht, deutlich reduzieren.
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Polen hatte sich deutlich schneller vom 2008er-Einschlag erholt als die meisten Wettbewerber. Die Politik hatte richtig reagiert und das Defizit nach oben gefahren, um den Ausfall der Nachfrage auszugleichen. Danach wurde begonnen, die Schulden wieder einzudämmen. Während 2011 noch ein Haushaltsdefizit von 5,1% erreicht wurde, sollen es im laufenden Jahr laut IWF 3,1% werden. Premier Donald Tusk hat sich die Konsolidierung auf seine Fahnen geschrieben. Die polnische Politik scheut dabei auch vor heißen Eisen nicht zurück. So wurde beispielsweise die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre beschlossen.
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Von einem „zunehmend“ nervöseren Marktumfeld berichtete Bilfinger Berger am Donnerstag zu den Halbjahreszahlen (vgl. auch heutiger PLATOW Brief). Die Guidance überzeugte aber offenbar die Aktionäre: Das Hoch aus November 2011 liegt in Reichweite. Bei dem von empfohlenen Turbo Call (1,99 Euro; DE000UU192K5) der UBS griff das Limit am 24. Juli im Direkthandel, investierte Leser liegen mit 25% vorn. Sichern Sie die Position mit neuem Stopp 1,53 Euro.
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Die Bauunternehmer schätzten „die aktuelle Geschäftslage etwas besser ein, bezüglich der weiteren Entwicklung sind sie aber deutlich skeptischer“, schrieb das ifo-Institut am Mittwoch in seinem monatlichen Geschäftsklimaindex.
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Eigentlich scheint bei der Deutschen Post alles in Butter zu sein. Vormann Frank Appel konkretisierte am Mittwoch den Fünfjahresplan für den Ausbau der Präsenz im Raum Asien-Pazifik. So soll die Logistiktochter DHL bis 2017 ein Drittel ihrer Erlöse dort erwirtschaften (aktuell 20%). Besonders vom Frachtverkehr innerhalb Asiens und von China nach Afrika oder Südamerika verspricht sich Appel Chancen auf dem Express- und Logistikmarkt. Nach der Eröffnung eines neuen Drehkreuzes am Flughafen Shanghai investiert der Konzern in den kommenden zwei Jahren rund 100 Mio. Euro in insgesamt acht Flugzeuge, die von dort die beliebtesten Frachtrouten befliegen sollen.
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Starker Auftakt, schwache Zwischenphase, starker Endspurt – so sah in den vergangenen Jahren das Kursmuster bei Bilfinger Berger aus. Auch 2012 bleibt die Aktie des Baukonzerns dieser Folge treu. Seit Februar tendiert der Titel abwärts, fast schon traditionell sicherte auch die 200-Tage-Linie nicht nach unten ab. Das vorläufige Tief markierte das Papier Anfang Juni, seither geht es wie auch mit dem MDAX aufwärts.
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Schnell erledigt hat sich in dieser Woche der geplante Long-Trade bei Bilfinger Berger. Das potenzielle Umkehrsignal von vergangenem Freitag hat sich bei dem MDAX-Wert nicht nachhaltig durchsetzen können. Statt die vermeintliche ABC-Korrektur nach dem Hoch bei knapp 78 Euro zu beenden und den mittelfristigen Aufwärtstrend wieder aufzunehmen, kam es zu einem erneuten Rückschlag, bei dem am Mittwoch dann auch das relative Tief des Aufwärtstrends unterschritten wurde.
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Die am Mittwoch vorgelegten 2011er-Zahlen geben der Aktie von Bilfinger Berger keinen rechten Halt. Mit -7% seit Mitte März ist der Titel klarer Underperformer innerhalb des MDAX. Nachdem die Eckdaten bereits vorlagen, mangelte es zuletzt allerdings auch an größeren Überraschungen.
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Endlich ist es so weit: Nach mehreren Anläufen hat die Aktie von Bilfinger Berger (73,49 Euro; DE0005909006; DB Platinum III Platow Fonds) dieser Tage wohl nachhaltig ihr 2011er-Hoch überwunden. Die Nachrichten, die den Ausbruch begleiteten, gehören dabei eher in die Kategorie der „Wasserstandsmeldungen“.
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Der Favoritenwechsel an den Aktienmärkten in den ersten Wochen 2012 hat die Ausgangslage einiger Depotwerte leicht verschlechtert. Wie bereits erläutert, muss es sich bei dieser Branchenrotation nicht um einen nachhaltigen neuen Trend handeln. Auch im vergangenen Jahr kam es erst im Laufe des ersten Quartals zu klaren und dann auch meist nachhaltigen Richtungsentscheidungen an der Börse.
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Für Aktionäre von Bauer war 2011 ein schweres Jahr. Die Aktie halbierte sich zeitweise im Wert, gleich zweimal musste der Bau- und Maschinenbaukonzern seine Jahresprognose absenken. U. a. wegen Verzögerungen an Bauprojekten, ausgelöst durch Unruhen in Libyen und Ägypten, wurde es für Bauer kein gutes Jahr. Die erste Warnung im August fiel nur deshalb nicht so ins Gewicht, weil die Aktie (20,73 Euro, DE0005168108) im Zuge der allgemeinen Talfahrt an den Märkten zuvor schon merklich verloren hatte. Ende Oktober fiel die Bauer-Aktie dann noch einmal um knapp 30% bis unter 16 Euro.
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An der Börse wird die Zukunft gehandelt, heißt es. Und Stoff für Zukunftsmusik liefert BilfingerBerger (63,87 Euro; DE0005909006) derzeit reichlich. Just nach der Vorstellung der Fünfjahresstrategie (vgl. PLATOW Brief vom 16.11.) denkt CEO Roland Koch über eine Entrümpelung des Markenportfolios nach. Auch der Name des Baukonzerns könnte in Zukunft die Ausrichtung auf das Dienstleistungsgeschäft stärker unterstreichen, deutete der Vorstandschef an.
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Bilfinger Berger hat seit Montag einen neuen Ankeraktionär. Durch den Erwerb von 12,6% hat sich Cevian Capital zum größten Einzelaktionär aufgeschwungen.
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