Depotwerte im Kurzcheck – Stopps bewahren vor dem Schlimmsten

"Der Start in die Berichtssaison am deutschen Aktienmarkt ist alles andere als positiv verlaufen. Selbst bei sehr guten Quartalszahlen drückten die Anleger auf die Verkaufen-Taste. Hier waren die Erwartungen und/oder die Angst vor Gewinnmitnahmen wohl einfach zu groß. "

Besonders hart erwischte es am Donnerstagvormittag die Aktie von Volkswagen. Der Autobauer hat mit seinen Zahlen die Konsensschätzungen „nur“ getroffen. Der Wave Call XXL der Deutschen Bank fiel deutlich unter unsere Absicherung. Durch die noch zum Stoppkurs erfolgte Glattstellung der Position konnte der Verlust zum Glück noch auf 27,8% oder 1% des Tradingkapitals begrenzt werden.

Ähnlich sah es beim Maschinenbauer Krones aus, dessen Aktie am Mittwoch trotz (nicht überraschender) Prognose-Anhebung ebenfalls massiv unter Druck stand. Hier wurden wir knapp unter unserem Absicherungsniveau ausgestoppt, bevor es weiter deutlich nach unten ging. Der Verlust beträgt hier 1,6% des Tradingkapitals.

Als Dritter im Bunde stürzte zur Wochenmitte nach allerdings auch enttäuschenden Quartalszahlen die Aktie von Merck ab. Zum Handelsstart am Mittwoch eröffnete der Kurs mit einem Minus von rund 5% und fiel kurzzeitig noch etwas weiter. Am Donnerstag setzte dann eine Erholung ein, so dass die Unterstützung bei rund 72,50 Euro intakt geblieben ist und unser Stoppkurs auch nicht ausgelöst wurde. Wir bleiben weiter investiert. Bemerkenswert stabil hält sich im aktuellen Umfeld die Aktie von Fresenius, die am Donnerstag sogar kurzzeitig ein neues Allzeithoch markierte.

Zudem konnten unsere Short-Trades auf von der Verkaufsneigung der Anleger profitieren. Die Zahlen des Pharmagroßhändlers Celesio überzeugten offenbar nur wenige Anleger. Der Baustoffproduzent HeidelbergCement hat zumindest noch die Chance, es bei seiner Zahlenvorlage am Freitag besser zu machen. Über ein etwaiges Nachziehen der Stoppkurse werden wir Sie rechtzeitig via Depotänderung informieren.

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