Danone ist in der Range gefangen

"Passend zum Marktumfeld haben wir als einen unserer ersten Trades im neuen Jahr eine Range-Spekulation gestartet. Ins Auge fassten wir den französischen Nahrungsmittelkonzern Danone, der v. a. im Segment der Milchprodukte aktiv ist. Hier sehen Analysten 2012 nur ein begrenztes Wachstum, während auf der anderen Seite steigende Milchpreise und höhere Verpackungskosten belasten. "

Zuletzt hatte das Unternehmen mit Preissteigerungen kontern können. Zudem beflügelten Spekulationen über einen Verkauf des Wassergeschäfts den Kurs. Der bewegt sich seit Oktober in einem Korridor zwischen rund 45 und 50 Euro. Lediglich Ende Oktober war es zu einem kurzen Ausreißer nach oben gekommen, der aber nicht lange anhielt. Der freundliche Jahresauftakt hatte die Aktie erneut an die obere Grenze der Seitwärtsrange befördert. Anschließend erfolgten Gewinnmitnahmen. Zudem hatte der für solche Range-Märkte ganz brauchbare Stochastik-Indikator aus der überkauften Zone nach unten gedreht. Wir haben daraufhin eine Spekulation eröffnet, dass sich die Aktie in den kommenden Tagen oder Wochen in Richtung der unteren Kanalbegrenzung bewegt. Als Zielmarke peilen wir den Bereich 45/46 Euro an. Bei einem Einstiegskurs bei rund 48,50 Euro und einem Stoppkurs von 50 Euro (knapp über der Range) ergibt sich ein CRV zwischen 1,7 und 2,3.

Weil das Marktumfeld für solche Range-Trades recht güns-tig ist und die Aktie auch auf längere Sicht keine nachhaltige Trendbewegung zeigt, haben wir das Initial-Risiko von normalerweise 0,5% bei diesem Setup auf 0,7% des Tradingkapitals erhöht. Der Unlimited Turbo Bear der Commerzbank (nur ein Cent Spread) hat aktuell einen Basispreis von 63,26 Euro, eine Knock-out-Marke bei 60,45 Euro und damit einen Hebel von 3,3. Nach Eröffnung des Trades stieg die Aktie noch einmal an, erreichte das vorherige Hoch aber nicht. Auffällig ist zudem die relative Schwäche zum Gesamtmarkt.

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