Konsumgüter

Cewe kann auch ohne Ostern

Cewe Fotowelt
Cewe Fotowelt © Cewe Stiftung & Co. KGaA

Über 1,3 Mio. Fotobücher verkaufte Cewe im Q1, 6,9% mehr als im Vj.-Zeitraum und mehr als jemals zuvor in einem Startquartal. Die Zahl der produzierten Fotos erhöhte sich auf 506,3 Mio. (+8,7%). Dass dies gelang, obwohl das umsatzstarke Ostergeschäft in diesem Jahr erst in die Q2-Zahlen mit einfließt, erfreut CEO Christian Friege besonders. Während der Konzernumsatz im Q1 um 7,5% auf 140,4 Mio. Euro anstieg, verbesserte sich das EBIT dank des starken Kerngeschäfts Fotofinishing überproportional von 0,2 Mio. auf 1,9 Mio. Euro.

Einen positiven Umsatzbeitrag wird die Übernahme des Wandbild-Spezialisten WhiteWall zur Jahresmitte liefern. Gleichzeitig dürften Transaktionskosten das EBIT leicht belasten. Friege erhöhte daher die 2019er-Umsatzprognose von 655 Mio. bis 690 Mio. auf 675 Mio. bis 710 Mio. Euro. Während das obere Ende der EBIT-Spanne bei 58 Mio. bleibt, senkte er das untere Ende von 52 Mio. auf 51 Mio. Euro.

Seit diesem Monat konsolidiert die SDAX-Aktie (84,80 Euro; DE0005403901) leicht. Der Aufwärtstrend (+35% seit Jahresbeginn) bleibt aber intakt. Angesichts wohl starker Q2-Osterergebnisse sollte er sich fortsetzen. Greifen Sie bei Cewe daher weiter zu mit Stopp bei 62,40 Euro.

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