Logistik

Dt. Post geht die Luft nicht aus

Deutsche Post-Turm in Bonn
Deutsche Post-Turm in Bonn

Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft am Dienstagabend (15.6.) hoffentlich erfolgreich in die UEFA Euro 2020 eingestiegen ist, hat die Deutsche Post schon die passende Sonderbriefmarke parat. Fast wichtiger ist jedoch, dass der Logistiker sich in der Luftfracht noch besser aufstellen will: Eine neu zu gründende Fluglinie wird die innereuropäischen Flüge von Österreich aus übernehmen und DHL Air UK wird zu einer interkontinentalen Fluggesellschaft ausgebaut.

Zudem hat sich die Deutsche Post dem Eco-Skies Alliance-Programm von United Airlines angeschlossen, um CO2-Emissionen einzusparen. Der Konzern beteiligt sich in diesem Jahr am Kauf von rund 12,87 Mio. Liter nachhaltigem Flugzeugtreibstoff, der dem herkömmlichen Kerosin beigemischt wird. Auf den guten operativen Jahresstart hatten wir bereits hingewiesen (vgl. PB v. 14.4.) und so setzte die DAX-Aktie (57,11 Euro; DE0005552004) die Rally fort. Zusätzlich zur Dividendenzahlung von 1,35 Euro (Rendite: 2,4%) je Papier im Mai stieg der Titel am 14.6. auf ein neues Allzeithoch bei 57,47 Euro. Anleger freuen sich daher über ein Plus im Depot von rd. 45% seit Jahresanfang. Aus unserer Sicht hat das Papier aber noch genügend Treibstoff für den nächsten Höhenflug im Tank. Die Bewertung sehen wir mit einem KGV von 16 weiterhin als günstig an.

Neulesern raten wir deshalb noch zum Kauf der Deutschen Post. Unsere Stoppmarke erhöhen wir von 38,50 auf 45,80 Euro.

 

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