Wirtschaftsprüfung- und beratung

Beratungshäuser als Krisenmanager

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Die verstärkte Unsicherheit infolge der staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen hat bei Unternehmen die Beratungshäuser auf den Plan gerufen. Dies hat eine PLATOW-Umfrage unter den großen deutschen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften ergeben.

Sie gehen allesamt davon aus, dass Covid-19 aller Voraussicht nach erhebliche Auswirkungen auf Betriebe haben wird. PwC empfiehlt etwa, dass Unternehmen, die vom Coronavirus zumeist hart getroffen sein werden, unverzüglich handeln, um die potenziellen Auswirkungen besser einzuschätzen und einen Plan zur Risikominderung zu entwickeln. Nur so könne der Betrieb aufrechterhalten werden.

Neben dem allgemeinen Krisenmanagement betreibt etwa KPMG auch ein Online Risk Monitoring, also eine automatisierte Analyse und Bewertung der Nachrichtenlage anhand kundenspezifischer Risikoparameter wie etwa Lieferengpässe und Rohstoffversorgung. Branchenübergreifend spielen u. a. das Supply Chain Management, die Sicherung von Liquidität und Zahlungsfähigkeit oder Auswirkungen auf die Berichterstattung der Unternehmen eine zunehmende Rolle. Einzelne Branchen und Sektoren wie das Gesundheitswesen, Touristik oder Versicherer hätten verstärkten Beratungsbedarf in speziellen Fragen rund um ihr Krisenmanagement, heißt es bei KPMG weiter.

Vor ähnlichen Herausforderungen stehen die Krisenexperten von Deloitte. „Es ist essenziell, im Dialog mit den Kunden die individuell beste Lösung zu finden“, erklärt uns eine Sprecherin. Das Aufgabengebiet ist groß. Rechtsabteilungen befassen sich rund um Themen wie Haftungsvermeidung, Vertrags- und Leistungsbeziehungen sowie das in diesen Tagen so wichtige Arbeitsrecht.

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