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BASF erzielt mit DLA Piper Einigung im Solvay-Deal

Nach gut zwei Jahren rückt für den Chemiekonzern BASF der Abschluss des Erwerbs des integrierten globalen Polyamid-Geschäfts seines belgischen Wettbewerbers Solvay in greifbare Nähe. Mit dem geplanten Verkauf des europäischen Polyamid-Geschäfts an Domo Chemicals erfüllt BASF eine Auflage der EU-Kommission und bekommt damit grünes Licht für den Vollzug.

Von Beginn an mit an Bord war ein Team der Kanzlei DLA Piper um die Partner Benjamin Parameswaran (Hamburg), Carlos Robles y Zepf (beide Corporate/M&A), Semin O (Kartellrecht, beide Frankfurt) sowie Ludger Giesberts (Litigation & Regulatory, Köln). Sie wurden unterstützt durch ein Team des Pariser Büros um Partner Jeremy Scemama (Corporate).

Bereits im September 2017 schlossen BASF und Solvay eine Vereinbarung, nach der BASF das integrierte globale Polyamid-Geschäft von Solvay übernehmen sollte. Die EU-Kommission erlaubte die Übernahme im Januar 2019 unter der Voraussetzung, dass die Polyamid-Produktionsanlagen in Europa an einen Dritten gehen sollten. Dieser Dritte ist nun nach einem strukturierten Bieterprozess in der Domo Chemicals GmbH gefunden. Für das außereuropäische Polyamid-Geschäft von Solvay legt BASF 1,3 Mrd. Euro auf den Tisch, bis Ende 2019 soll die Transaktion abgeschlossen sein. Durch die Übernahme ergänzt BASF sein Portfolio für technische Kunststoffe und kann sein Geschäft zudem in den wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika ausbauen.

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