Recht

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Die Sozietät Mayer Brown baut ihre deutsche Corporate- und Private-Equity-Praxis mit einem Neuzugang auf Partnerebene aus.

Erwirbt man als Privatperson in Deutschland Baugrund oder eine fertige Immobilie, so wird – je nach Bundesland – bis zu 6,5% Grunderwerbsteuer fällig. Bei Immobilientransaktionen, die im Regelfall auch der Grunderwerbsteuer unterliegen, kann diese Steuerlast jedoch mittels eines Share-Deals verringert oder gar ganz vermieden werden. Dem Staat entgehen dadurch schätzungsweise mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr. Kein Wunder also, dass die Finanzminister der Länder dieses „Schlupfloch“ schließen wollen. Welche Folgen das für die Branche haben dürfte, erläutert John Büttner, Steuerrechtler bei FPS Rechtsanwälte in Frankfurt.

Arla Foods amba, die dänische Muttergesellschaft der Arla-Foods-Gruppe, ordnet die Struktur ihrer genossenschaftlich organisierten Mitglieder neu. Die Gründung einer Europäischen Genossenschaft (SCE) und die gleichzeitige grenzüberschreitende Verschmelzung lokaler Genossenschaften auf die neue Arla Foods 2018 SCE mit Wirkung zum 1.10.18 ist dabei der erste Schritt zur direkten Mitgliedschaft der lokalen Milchbauern an der Arla Foods amba.

Seit einigen Jahren klopfen Digitalisierung und digitale Vernetzung mit Macht auch an die Türen der Immobilienbranche. PropTech-Unternehmen versprechen, die Branche, die traditionell langfristig denkt und in der Transaktionen lange dauern, schneller, effizienter und transparenter zu machen. Einem internationalen Trend folgend haben sich auch in Deutschland PropTech-Startups gegründet, die Informationen und Prozesse digital zusammenführen. Peter Junghänel, Partner der Kanzlei Goodwin in Frankfurt, gibt einen Überblick.

Das neue Datenschutzrecht ist in der M&A-Praxis angekommen und die Auswirkungen zeigen sich im Vorfeld jeder Unternehmenstransaktion, insbesondere in der Due Diligence. Zwar beeinflusste schon das Bundesdatenschutzgesetz in der vor Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geltenden Fassung Verfahren und Möglichkeiten der Offenlegung personenbezogener Daten gegenüber Kaufinteressenten. Beeindruckt hatte dies die Praxis in der Vergangenheit freilich nicht immer. Seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 hat sich dies notgedrungen geändert. Christine Funk von P+P Pöllath + Partners erläutert die Hintergründe.

Kaum ein Thema wird im deutschen Rechtsmarkt derzeit kontroverser diskutiert als der Einsatz von Software und Onlinediensten in der Beratung, kurz Legal Tech. Auf der einen Seite herrscht Euphorie bei denjenigen, die das Potenzial der Technologie sehen und neue Geschäftsfelder wittern. Auf der anderen Seite stehen die Skeptiker, die am traditionsbewussten Berufsbild des Rechtsanwalts festhalten und gleichsam einen Bedeutungsverlust ihres Standes befürchten. Im Berufsalltag vieler Juristen liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Fest steht jedoch: Die Digitalisierung, die inzwischen nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche durchdringt, macht auch vor der Rechtsberatung nicht Halt.

Mit einem Team um Partner Volker Geyrhalter und Counsel Andreas Thun (beide M&A, München) hat Hogan Lovells die Neuaufstellung des 2017 von der Telekom-Tochter T-Systems International, Daimler und DKV Euro Service gegründeten Joint Ventures Toll4Europe begleitet und die Mehrheitseignerin T-Systems beraten.

Die Sozietät Baker McKenzie wurde für das von den Münchener Partnern Nicolai Behr und Franz Leisch entwickelte Analysetool Compliance Cockpit mit dem „Financial Times European Innovative Lawyer Award 2018“ in der Kategorie „Neue Produkte und Dienstleistungen“ ausgezeichnet.

Die Deutsche Post DHL Group verkauft ihren Online-Supermarkt Allyouneed Fresh. Käufer ist der Online-Reifenhändler Delticom, der damit sein E-Commerce-Portfolio erweitert.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne – und wo Produkte hergestellt und vertrieben werden, treten Produktfehler auf. Manchmal müssen Hersteller und/oder Händler vor der Verwendung bestimmter Produkte warnen, und manchmal müssen Produkte auch zurückgerufen werden – ein insbesondere für den Hersteller unangenehmes Szenario. Doch stellt ein Rückruf für die Reputation eines Unternehmens immer ein Desaster dar? Oder kann schnelles und konsequentes Handeln nicht sogar das Vertrauen der Öffentlichkeit stärken? Lars Eckhoff, Kölner Partner bei CMS Deutschland, geht diesen Fragen nach.

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