Pfeiffer Vacuum springt kräftig an

Das Pfeiffer Vacuum Firmengelände Das Pfeiffer Vacuum Firmengelände
© Pfeiffer Vacuum Pressebild
(07.05.2018)

Im vergangenen Jahr stand bei Pfeiffer Vacuum der Machtkampf mit der Busch-Gruppe im Mittelpunkt des Interesses. Jetzt geht es wieder um die Geschäfte, und die entwickelen sich zum Jahresauftakt recht erfreulich. 

 

Bei Pfeiffer Vacuum sorgte v. a. die Hoffnung auf ein noch besseres Q2 für gute Laune bei den Aktionären. Im Q1 wuchs der Umsatz um 24,4% auf 170,4 Mio. Euro und das EBIT stieg um 30% auf 27,5 Mio. Euro. Beim Blick nach vorne blieb der neue Konzernchef Eric Taberlet bislang Details schuldig. Sie sollen auf der Hauptversammlung am 23.5. vorgelegt werden. Er verwies aber auf einen guten Start ins Q2 mit zwei größeren Aufträgen. Die Messlatte für das Gesamtjahr liegt aber recht hoch: Der Umsatz soll mindestens bei 660 Mio. Euro liegen und das EBIT im Bereich um 100 Mio. Euro. Im Q2 muss Taberlet beweisen, dass der Konzern auf gutem Weg ist.

Immerhin hat die Aktie (151,30 Euro; DE0006916604) damit ihren tiefen Sturz hinter sich gelassen. Im Vorjahr bestimmte der Kampf um die Macht die Kursentwicklung. Zunächst trieben auch die Käufer des Großaktionärs Busch und die entsprechende Übernahmefantasie den Kurs nach oben. Nach der Entscheidung pro Busch (vgl. PB v. 23.8.) ging es kräftig nach unten. Dies lag auch daran, dass er mit Taberlet ein Eigengewächs des Spezialisten für Vakuumlösungen ins Amt hievte, den der Kapitalmarkt nicht kannte. So verstärkte sich der Trend zu Gewinnmitnahmen: Das Papier rutschte im Tief bis auf 120,60 Euro ab und unterschritt klar unseren Stopp aus PB v. 29.11.17 bei 129,00 Euro

Eine aktuelle Einschätzung zur Aktie von Pfeiffer Vacuum finden Sie in der PLATOW Börse vom 7.5.2018.