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Clifford Chance und Allen & Overy begleiten neue Siemens-Anleihe

_ Siemens hat über die niederländische Finanzierungstochter Siemens Financieringsmaatschappij eine Anleihe im Gesamtvolumen von 10 Mrd. US-Dollar emittiert – für den Konzern die bislang größte der Unternehmensgeschichte sowie die zweitgrößte US-Dollar-Finanzierung eines deutschen Unternehmens seit 2000.

Die Transaktion wurde von Teams der Kanzleien Clifford Chance und Allen & Overy begleitet. Die Clifford-Partner Sebastian Maerker, George Hacket (beide Capital Markets, Frankfurt) und Nicole Englisch (Corporate, München) verhandelten für Siemens, sie wurden unterstützt von Partnern aus den Büros in Amsterdam und New York. Allen & Overy beriet auf Seiten des beteiligten Bankenkonsortiums um J.P. Morgan und Morgan Stanley, tätig waren die Partner Marc Plepelits, Martin Scharnke (International Capital Markets) und Heike Weber (Steuerrecht, alle Frankfurt) sowie weitere Partner aus den Büros London und Amsterdam.

Die Anleihe umfasst eine variabel verzinsliche Tranche in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar, deren Verzinsung an den Compounded SOFR (Secured Overnight Financing Rate) gebunden ist, sowie sechs fest verzinsliche Tranchen zwischen 1,25 Mrd. und 1,75 Mrd. US-Dollar. Siemens ist das erste deutsche Industrieunternehmen, das eine SOFR-Tranche emittiert. Mit dem Erlös soll im Wesentlichen die Refinanzierung des Erwerbs des US-Unternehmens Varian durch Siemens Healthineers gestemmt werden.

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