Mandat

Tui trennt sich mit Allen & Overy von französischer Corsair

Mit dem Verkauf des französischen Langstreckenfliegers Corsair an den deutschen Investor Intro Aviation setzt Tui seinen 2014 eingeschlagenen Kurs hin zum „reinen“ Touristikkonzern konsequent fort.

Die rechtliche Beratung übernahm ein deutsch-französisches Team von Allen & Overy unter Federführung von Partner Helge Schäfer und Counsel Jonas Wittgens (beide Corporate/M&A, Hamburg). Ebenfalls eingebunden waren der Corporate-Partner Frédéric Moreau sowie die Partnerinnen Claire Toumieux (Arbeitsrecht, beide Paris) und Heike Weber (Steuerrecht, Frankfurt).


Käufer Intro Avaition übernimmt in einem ersten Schritt 53% an Corsair, eine Minderheitsbeteiligung von 27% verbleibt vorerst bei Tui. Die restlichen 20% behält der Treuhandfonds der Corsair-Mitarbeiter. Details zum Preis sind nicht bekannt. Der Verkauf der Airline sei der nächste logische Schritt im laufenden Konzernumbau gewesen, so Tui-CEO Fritz Joussen. Dazu gehören Verkäufe sämtlicher Unternehmensteile, die nicht zum Kerngeschäft gehören und mit denen sich im Konzernverbund keine Synergieeffekte erzielen lassen. Für Corsair wiederum biete der Verkauf neue Chancen, so Joussen weiter, gehöre doch das Geschäft von Corsair zum Kern des auf Luftfahrtbeteiligungen spezialisierten Investors Intro Aviation. Durch den Verkauf bekommt Tui nun neuen Spielraum für Zukäufe bei Hotels, Schiffen und Digitalplattformen, um das eigene Kerngeschäft zukunftsfest zu machen.


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