Linde kauft in Homecare-Sparte zu

Der Technologiekonzern Linde hat das europäische Homecare-Geschäft des US-amerikanischen Industriegaseherstellers Air Products übernommen. Darin enthalten sind die Air Products-Aktivitäten in Deutschland, Spanien, Portugal, Frankreich und Belgien. Der Unternehmenswert liegt bei 590 Mio. Euro.

Für die rechtliche Beratung mandatierte Linde ein Team von Linklaters unter Führung des Münchener Partners Timo Engelhardt (Corporate/M&A). Die Transaktion muss noch kartellrechtlich geprüft werden, ebenso fehlt noch die Zustimmung der Arbeitnehmervertretung.

Mit dem Erwerb des europäischen Homecare-Geschäfts, das sämtliche medizinischen Dienstleistungen umfasst, die bei der Behandlung von Patienten außerhalb von Krankenhäusern eingesetzt werden, plant Linde, seine Wettbewerbsposition auf dem europäischen Healthcare-Markt deutlich zu verbessern. Das Healthcare-Segment von Linde gehört zwar mit einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro zu den kleineren Geschäftsfeldern, hat für die Linde-Führung aber strategische Bedeutung. So will Linde in Europa durch den Zukauf zum Marktführer im Bereich der medizinischen Beatmungsgase aufsteigen.

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