EU und USA wollen im Kampf gegen Steuerhinterziehung besser zusammenarbeiten

"Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und die USA wollen künftig im Kampf gegen Steuerhinterzieher enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung wurde am 8.2.12 abgegeben."

Die fünf EU-Staaten und die USA verständigten sich in dieser Erklärung darauf, regelmäßig für die Besteuerung relevante Informationen zu erheben und automatisch auszutauschen. Eine Vereinbarung, die genauere Einzelheiten enthalten soll, werde in den kommenden Monaten erarbeitet, so das Bundesfinanzministerium.

Die Kooperation wird auch Auswirkungen auf den Foreign Account Tax Compliance Act der USA haben, der 2014 in Kraft treten soll. Dieses Gesetz sieht vor, dass ausländische Finanzinstitute gegenüber der US-Steuerbehörde verpflichtet sind, Informationen über in den USA steuerpflichtige Kunden zur Verfügung zu stellen. Die geplante zwischenstaatliche Vereinbarung würde diese Regelung überflüssig machen, da die relevanten Daten nicht mehr zwischen Banken und der US-Steuerbehörde, sondern direkt zwischen den staatlichen Finanzbehörden ausgetauscht würden. Dies sorge für deutlich mehr Rechtssicherheit und Verfahrenserleichterungen für die Banken und ihre Kunden, heißt es aus dem Finanzministerium.

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