UBS-Index

Blasengefahr wächst

Eine Blase sei erst erkennbar, wenn sie geplatzt ist, resümiert Claudio Saputelli, Chief Investment Officer Global Real Estate bei UBS, auf der BIIS-Tagung. Deutschland befinde sich aktuell in der Phase wie die Schweiz vor drei oder vier Jahren.

Preise lassen sich nicht beliebig in die Höhe treiben. Eine Preiskorrektur bedürfe auch keiner Zinssteigerung. Das zeigen die Auslöser vergangener Korrekturen. Irrationaler Überschwang, Grenzen der Bezahlbarkeit, ökonomische Abschwächung oder Regulierung bzw. Besteuerung könnten Korrekturphasen einleiten, so Saputelli. Hinzu kommt, dass sich viele Anlagemodelle der Altersvorsorge nur durch entsprechende Wertentwicklung rechnen, die aber auf immer weiter steigenden Werten in Verbindung mit immer weiter fallenden Preisen beruhen. Solche Modelle könnten sich als endlich erweisen.

Aktuell haben sich internationale Anleger aus den deutschen Wohnungsmärkten zurückgezogen. Der von UBS ermittelte „Bubble-Index“ sieht München seit Jahren an der Spitze des hoch gefährdeten, roten Bereichs vor Toronto, Hongkong, Amsterdam, Frankfurt als Neuling, Vancouver und Paris. Zürich, London, San Francisco, Tokio und Stockholm folgen im lediglich „überbewerteten“ gelben Bereich. Deutlich Richtung Bubble verschlechtert haben sich in der Eurozone Frankfurt, Madrid und Paris, während München und Amsterdam schon länger hoch gefährdet seien.

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