CBRE

Immobilienwelt von morgen

Der „Global Outlook 2030: The Age of Responsive Real Estate“ von CBRE gibt einen umfassenden Ausblick auf die fundamentalen Veränderungen, die die weltweite Immobilienbranche und die Gesellschaft bis 2030 maßgeblich prägen werden.

Allerdings dürfte das in einigen Monaten erneut zur Prüfung auf Corona-Effekte anstehen. Jan Linsin, Head of Research Germany, sieht im digitalen Zeitalter Menschen, Orte und Unternehmen stärker miteinander verbunden als je zuvor. Jahrzehntelang unveränderte Muster der Immobiliennutzung würden aufgebrochen. Das Zeitalter der anpassungsfähigen Immobilien würde jetzt beginnen. Bis zum Jahr 2030 würden Gebäude, Quartiere und damit die Städte selbst viel schneller und flexibler auf die sich ständig wandelnden Anforderungen der Nutzer reagieren. Der Mensch würde mit den steigenden Anforderungen eines On-Demand-Lebensstils wieder verstärkt in den Fokus rücken. Innovationen wie Künstliche Intelligenz (KI), selbstfahrende Autos, mobile Endgeräte der nächsten Generation und der beständig wachsende Onlinehandel werden den Wandel beschleunigen.

CBRE hat zehn Megatrends identifiziert. Das Ende der festen Anwesenheit am Arbeitsplatz werde Produktivitätswachstum und persönliche Kreativität freisetzen. Hierzu wird aus unserer Sicht der unfreiwillige aktuelle Corona-Feldversuch wichtige Erkenntnisse liefern. Im Moment erleben wir eher Effizienz-Verluste. Herausforderungen resultierten daraus, dass zum ersten Mal in der Geschichte vier Generationen gleichzeitig mit völlig unterschiedlicher Technik-Affinität und Kommunikationsverhalten am Arbeitsplatz tätig sein werden. Zunehmende Flexibilität und Komplexität von Arbeitsplätzen würde neue Führungspositionen benötigen. Bis 2030 werde sich der Trend zur „Hotelification“ unter den größeren Global Players verstärken. Zukünftig würden noch mehr Marken- und maßgeschneiderte Immobilien für eine zunehmend mobile Bevölkerung internationaler Wissensarbeiter angeboten.

Bei zunehmender Bedeutung des E-Commerce würden Einzelhandelsgeschäfte immer wichtiger für das Erleben von Produkten und Dienstleistungen. 2030 würden in Asien 4,75 Mrd. Menschen in aufstrebenden Ökonomien leben. Das eröffne beispiellose Möglichkeiten. Wirtschaftliche, technologische und demografische Trends könnten den asiatisch-pazifischen Raum in die Lage versetzen, bis 2030 an die Spitze der Weltwirtschaft zu springen. Bis dahin werde es mit Hilfe von KI-gestützter Datenerfassung, -berechnung und -bewertung einfacher denn je sein, erfolgreich in Immobilien zu investieren. In vielen Ländern werde das Bevölkerungswachstum in den Städten zu einem größeren Bedarf an Mehrfamilienhäusern führen. Städte würden bestrebt sein, Wohnverhältnisse, Verkehrsaufkommen und ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern.

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