BNP Paribas Real Estate

Frankfurter Büromarkt solide

In den ersten neun Monaten wurde laut BNP Paribas Real Estate im gesamten Frankfurter Marktgebiet ein Flächenumsatz von 397 000 qm erzielt. Hiervon entfielen 370 000 qm auf das enger gefasste gif-Gebiet, auf das sich die Maklerhäuser in der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung einigten. Damit musste die Bankenmetropole einen Rückgang um 17% gegenüber dem außergewöhnlichen Vorjahresresultat hinnehmen, was aber insgesamt immer noch ein solides Ergebnis ist.

Die zentralen Citylagen steuerten über 151 000 qm zum Gesamtumsatz bei (38%). Nebenlagen erreichten aber durch mehrere Großabschlüsse 175 000 qm. Darin zeige sich die Knappheit größerer Büroflächen mit moderner Qualität im Citybereich, meint BNPPRE-Geschäftsführer José Martínez. Die DekaBank mietete in Niederrad 46 200 qm, der DFB ca. 10 000 qm. In Eschborn mietete Randstad 14 800 qm und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit ca. 10 600 qm. Banken und Finanzdienstleister steuerten knapp 22% zum Ergebnis bei. Die weiterhin expansive Co-Working-Branche kam auf gut 9%.

Der Leerstand hat sich mit aktuell rund 1,1 Mio. qm in 12 Monaten um knapp 7% vermindert. Nur knapp die Hälfte des Angebots verfügt über eine von den Mietern präferierte, hochwertige Ausstattungsqualität. Die Leerstandsquote ist im gesamten Marktgebiet auf 7,2% und im CBD auf 3,6% gesunken. Nachdem die Bautätigkeit 2018 spürbar angezogen hatte, ist sie aktuell wieder leicht um 8% auf 575 000 qm gesunken. Die Aufwärtstendenz bei den Mieten hat sich fortgesetzt. Die Spitzenmiete hat im Jahresvergleich um 5% auf 45 Euro angezogen. Damit bleibt Frankfurt der teuerste Standort Deutschlands. Die Durchschnittsmiete hat um gut 6% auf 19,90 Euro zugelegt.

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