Frankfurter Büromarkt mit unklaren Perspektiven

Der Frankfurter Büromarkt notiert lt. BNPPRE mit 387 000 qm am Ende des dritten Quartals auf Vorjahresniveau (JLL: 317 000 qm). Hinter München belegt die Mainmetropole den zweiten Platz. Im engeren Stadtgebiet registrierte BNPPRE 338 000 qm (+2% ggü. Vj.). Frankfurt konnte als einzige Stadt das Umsatzniveau halten.

Der Leerstandsabbau vollzieht sich erwartungsgemäß sehr langsam (-2% ggü. Vj., 2,04 Mio. qm). Der moderne Leerstand hat sich in den vergangenen drei Monaten auf Grund von Baufertigstellungen noch einmal marginal auf 888 000 qm erhöht, macht aber trotzdem nicht einmal mehr 44% des Gesamtvolumens aus. Die Leerstandsquote im gesamten Marktgebiet beläuft sich auf gut 13%. Nachdem die Flächen im Bau durch den Start des Hochhausprojekts TaunusTurm Ende 2011 spürbar angezogen hatten, sind sie im dritten Quartal stabil geblieben und liegen bei 493 000 qm. Dem Vermietungsmarkt stehen hiervon noch 159 000 qm zur Verfügung.

Insgesamt liegt das „verfügbare Büroflächenangebot“ ohne gravierende Verschiebung relativ stabil bei 2,24 Mio. qm. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Spitzenmiete zwar um knapp 3% auf 36 Euro/qm zulegen (JLL: 33 Euro), seitdem hat sie sich allerdings auf diesem Niveau verfestigt. Die Durchschnittsmieten haben sich gegenüber Vorjahr auf Grund der Konzentration der Nachfrage auf moderne, hochwertige Flächen allerdings erhöht. Die Perspektiven, die die Researchhäuser zeichnen, unterscheiden sich. Während BNPPRE bei größerem Marktgebiet von einem Umsatz von 550 000 qm für das Gesamtjahr ausgeht, rechnet JLL nur mit knappen 400 000 qm. JLL erwartet einen weiteren Rückgang, während BNPPRE von Umsätzen auf Vorjahreslevel ausgeht.

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