Umfrage

Immobilienmarkt Schweiz – Corona-Ausschläge bleiben gering

_ Die Erwartungen von 847 Immobilienmarkt-Experten sind in sämtlichen Segmenten in der Schweiz optimistischer als noch vor einem halben Jahr.

Im Frühling war die Stimmung zunächst böse eingebrochen. Während die Befragten bei Wohnimmobilien in den nächsten 12 Monaten steigende Transaktionspreise erwarten, hinterlässt die Corona-Pandemie deutliche Spuren im Bereich der Geschäftsimmobilien. Das zeigt die halbjährliche Umfrage zum Schweizer Immobilienmarkt von FPRE. Trotz Corona zeige die beobachtete Langfristentwicklung von 1986 bis 2020 aber, dass sich die Preiserwartungen immer enger um eine durchschnittliche Erwartungslinie bewegen. Die Corona-Ausschläge sind geringer als die „normalen“ Abweichungen in den vorherigen fünf Zyklen, die sich zudem immer mehr zu Schwankungen um einen positiven Trend hinbewegten.

Bei Geschäftsflächen erwarten die befragten Experten weiterhin sinkende Büromieten. Auch der Preiserwartungsindex für Büroflächen bleibe im klar negativen Bereich. Der Preiserwartungsindex für Eigentumswohnungen befinde sich dagegen wieder im positiven Bereich. Rund 54% der Experten erwarten steigende Preise bei Einfamilienhäusern, während 43% stabile und 4% sinkende Preise erwarten. In allen Landesregionen erwarten die Befragten zwar weiterhin sinkende Wohnungsmieten, gehen jedoch insgesamt von weiter steigenden Preisen für Mehrfamilienhäuser aus, da der Anlagedruck längerfristig anhalten dürfte.

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