Gewerbliche Investments – In Europa Top, in Deutschland Flop

Das DTZ Investmentmarkt-Update Europa fürs 2. Quartal sieht europaweit ein zunehmendes Volumen, wobei UK unverändert blieb und Deutschland in Q2 schwach abschnitt. Das europäische Investmentvolumen erreichte in Q2 mit 36,6 Mrd. Euro (+24%). einen ausgezeichneten Wert. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 72 Mrd. Euro an Investments in Europa getätigt, was einem Niveau deutlich über dem Ergebnis von 2005 entspricht.

Die Erholung des europäischen Marktes habe im 2. Quartal ordentlich Fahrt aufgenommen. Die größten bisher verzeichneten Volumensteigerungen gab es in Frankreich mit +71% im Vergleich zum Vorquartal auf 7,2 Mrd. Euro, den Benelux-Staaten mit +61% auf 3,1 Mrd. Euro sowie den Randmärkten Italien, Irland und Spanien mit +19% auf 3,1 Mrd. Euro. Dagegen blieb im Q2 das Volumen in Großbritannien mit einer Steigerung von 3% auf 12,8 Mrd. Euro fast unverändert. Deutschland verzeichnete nach einem starken 1. Quartal von 9,4 Mrd. Euro nunmehr lediglich 6 Mrd. Euro an Transaktionen.

Die Mega-Deals über 500 Mio. Euro konzentrierten sich vor allem in Frankreich, Großbritannien und Spanien. Die durchschnittliche Deal-Größe legte von 28 Mio. Euro im Q1 auf nun 36 Mio. Euro zu. Entgegen dem bisherigen Trend waren inländische Investoren mit einem Anteil von 64% die Treiber des Wachstums. Mit 15,8 Mrd. Euro flossen unverändert 43% der Investitionen in Büroimmobilien. Die Aktivität im Einzelhandelssektor stieg von 8,7 Mrd. Euro im 1. Quartal auf 11 Mrd. Euro und verzeichnete damit den stärksten Zuwachs aller Asset-Klassen. DTZ erwartet eine weitere Fortsetzung des Aufschwungs mit einen Volumenzuwachs von 8% auf 155 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2014 sowie 165 Mrd. Euro für 2015.

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