Christie & Co

Österreichs Hotel-Investmentmarkt wird erwachsen

Mit einem Rekordvolumen bei Hoteltransaktionen von 1,26 Mrd. Euro ist der österreichische Hotelinvestmentmarkt im vergangenen Jahr endgültig aus den Kinderschuhen herausgewachsen.

Damit liegt das Transaktionsvolumen laut Christie & Co um sage und schreibe 40% über dem bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2016. Das erste Halbjahr 2019 sei gut, aber nicht rekordverdächtig gestartet. Die zweite Jahreshälfte habe jedoch mit einem Transaktionsvolumen von 900 Mio. Euro den bisherigen Gesamtjahresrekord von 2016 getoppt.

Mit einem Volumen von knapp 1 Mrd. Euro entfällt der Großteil der Transaktionen auf Wien. Der erneute Verkauf des Hilton Vienna am Stadtpark an ein südkoreanisches Konsortium trug mit etwa 370 Mio. Euro einen wesentlichen Anteil zu dem Gesamtvolumen bei. Dazu kamen der Verkauf des Radisson Blu Park Royal Palace, das Austria Trend Ananas, das Falkensteiner Margareten und die K+K Hotelgruppe, zu der zwei Hotels in Wien gehören.

Aber auch außerhalb der Hauptstadt klingelte die Kasse. In Salzburg fanden unter anderem das Meininger Hotel Salzburg, das Hotel am Mirabellplatz oder das Plaza Hotel neue Eigentümer. In Graz wurde das im Bau befindliche InterCity Hotel am Hauptbahnhof in einem Forward-Deal, aber auch das Plaza Hotel Graz verkauft. Abseits der Stadthotellerie wechselten mit dem Hotel Goldener Greif und dem Cordial Hotel in Reith namhafte Herbergen in der Region Kitzbühel den Eigentümer. Deutschland wurde erstmals als aktivstes Investoren-Herkunftsland von Anlegern aus Asien abgelöst.

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