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Nigeria überzeugt mit stabiler Erholung

Nigerias Wirtschaft erholt sich erkennbar von der Schwäche der Jahre 2016 bis 2018, die vom Einbruch des Ölgeschäftes ausgelöst wurde. Allerdings bleibt der Wachstumspfad bislang flach. Im Q3 wurden nach Angaben der Notenbank CBN und amtlichen Statistiken rd. 2,3% Zuwachs zum Vorjahresquartal erzielt nach 2,1 und 1,8% in den beiden vorherigen Quartalen.

Das ist nicht überwältigend für ein EM-Land. Dabei ist auffällig, dass sich vor allem der non-oil-Sektor schwach präsentiert. Während der Ölsektor im Q3 mit einem realen (preisbereinigten) Plus von rd. 6,5% ein beachtliches Ergebnis vorlegte, blieb der ölferne Bereich unter der 2%-Grenze (etwa 1,9%). Nach wie vor ist die Arbeitslosigkeit hoch und bremst die private Konsumnachfrage sowie die Investitionen der Unternehmen. Dazu kommen spezifische Faktoren wie die mangelnde allgemeine Sicherheit. Die starken sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen schlagen sich immer wieder in Gewaltausbrüchen nieder. Belastend ferner der sich nur langsam erholende Ölpreis, steigende Staatsschulden und eine anziehende Inflation.

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