Südkorea

LG – Geldstrafe derzeit das geringste Problem

Wegen mangelndem Kundensupport bei den Plasma- und LCD-Fernsehern des Elektroriesen LG Electronics hat der australische Gerichtshof LG knapp 100 000 Euro Geldbuße aufgedrückt.

Das ist nicht viel, kratzt aber am Image. Die Aktie (10,20 Euro; 576798; US50186Q2021) hat das zwar nicht belastet, doch das hätte den Bock auch nicht mehr fett gemacht. Seit Juni fällt das Papier stetig, jüngst sogar auf 9,15 Euro (Jahrestief) und damit ganz in die Nähe von unserer Stoppmarke bei 8,80 Euro. Fundamental ist LG mit einem 2020er-KGV von 7 und einer Dividendenrendite von 1,1% zwar günstig bewertet, doch die operativen Bemühungen wollen nicht zünden. Weder die Lizenzvereinbarung mit dem US-Chiphersteller Qualcomm, noch die Nachfrage nach dem neuen 5G-Smartphone oder die diversen Neuheiten, die LG aktuell auf der IFA präsentiert, können die Anleger bei Laune halten.

Wir stufen bei unverändertem Stopp LG auf Halten herunter.

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