Pharmazie

Novo Nordisk – Dänischer Fels in der Corona-Brandung

Novo Nordisk behandelt Diabetes-Patienten rund um den Globus
Novo Nordisk behandelt Diabetes-Patienten rund um den Globus © Novo Nordisk

Diabetes-Patienten auf der ganzen Welt haben täglich Produkte von Novo Nordisk dabei. Die Dänen sind der weltweit führende Hersteller von Insulinpräparaten und -spritzen.

Damit hat das Unternehmen aus Bagsværd in der Nähe von Kopenhagen auch in der Corona-Krise gut verdient: Aus Angst vor längeren Ausgangsbeschränkungen füllten Diabetiker ihre Vorräte im Q1 kräftig auf, so dass der Umsatz währungsbereinigt um starke 14% auf 33,9 Mrd. DKK (umgerechnet etwa 4,5 Mrd. Euro) kletterte. Ohne „Hamsterkäufe“ wären die Erlöse immer noch halb so stark gestiegen, so dass CEO Lars Fruergaard Jørgensen trotz möglicher Gegeneffekte in den kommenden Quartalen die Jahresprognose bestätigte, die 3 bis 6% höhere Erlöse vorhersieht.

Auch ergebnisseitig lief es gut, der operative Gewinn kletterte im Q1 um 12% auf 16,3 Mrd. DKK, woraus sich eine exzellente Marge von 48% errechnet. 2020 soll der Betriebsgewinn weiter um 1 bis 5% zulegen und damit mit dem Umsatzanstieg Schritt halten. Dabei helfen wird auch die gut gefüllte Pipeline: Das Diabetesmittel Rybelsus erhielt jüngst die Zulassung in der EU. Jørgensen rechnet zudem damit, dass nach dem Ende der Corona-Ausgangsbeschränkungen bei vielen neuen Patienten weltweit Diabetes diagnostiziert wird, was die Nachfrage nach den Produkten des Pharmakonzerns hoch halten wird.

Die auch auf Xetra rege gehandelte Euro Stoxx 50-Aktie (58,15 Euro; DK0060534915) hat sich als wahrer Fels in den Corona-Stürmen an den globalen Finanzmärkten erwiesen. Gerade einmal knapp 20% stürzte das mit einem KGV von 24 noch attraktiv bewertete Papier im Februar/März ab, nur um am 28.4. mit 60,75 Euro ein neues Allzeithoch zu markieren. Neben dem stabilen, wachstumsstarken Geschäft gefällt auch die solide Dividendenrendite von 1,9%. Seit unserer Erstempfehlung in PB v. 5.1.18 stehen knapp 30% Kursgewinn in den Büchern. Da kann in den kommenden Wochen durchaus noch einiges dazu kommen.

PB-Leser nutzen Kurse unter 58,00 Euro, um Bestände aufzustocken. Unser Stopp wandert von 36,10 auf 43,95 Euro und damit knapp unter das März-Tief bei 44,10 Euro.

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