Banken

Volksbanken wachsen kräftig

Beratungsgespräch in einer Volksbank
Beratungsgespräch in einer Volksbank © BVR

_ Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Rhein Ahr Eifel liefert eine sehr passende Beschreibung für den Geschäftsgang im abgelaufenen Jahr für den gesamten genossenschaftlichen Bankensektor.

„Nachdem uns die Corona-Krise zunächst ein Stück weit zurückgeworfen hat, konnten wir unser Geschäft schnell wieder stabilisieren“, berichtet Sascha Monschauer für sein Institut. So stieg die Bilanzsumme um rd. 10% auf 4,1 Mrd. Euro. Auch das Eigenkapital konnte weiter auf 408 Mio. Euro gestärkt werden. Das Kreditgeschäft ist um über 11% auf insgesamt 2,7 Mrd. Euro gewachsen.

Mit dieser guten Entwicklung steht die Bank nicht alleine. Die Volksbank Mittelhessen verbuchte gar ein Rekordwachstum auf beiden Seiten der Bilanz. Im deutlichen Anstieg der wesentlichen Bilanzpositionen zeigen sich die Folgen der Niedrigzinspolitik und der Corona-Pandemie. So ist die Aktivseite von einer starken Kreditnachfrage gekennzeichnet, die Passivseite dagegen von einer hohen Sparquote. Die Bilanzsumme stieg um 11% auf 9,2 Mrd. Euro und die Kundeneinlagen erhöhten sich um 8,5% auf 7,3 Mrd. Euro.

Viel wichtiger in der gegenwärtigen Situation ist aber, dass „wir bis dato keine nennenswerten Kreditausfälle zu verzeichnen haben“, wie Vorstandssprecher Peter Hanker berichtet. Gleichwohl ist damit zu rechnen, dass in diesem Jahr der finanzielle Druck auf die Unternehmen steigen wird. Damit steht den Banken der Belastungstest noch bevor.

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