Rosenmontagssturm ist für Assekuranz nur halb so schlimm

Nach ersten Schätzungen der Versicherer hat das Sturmtief „Bennet“ am Rosenmontag verhältnismäßig wenig Schäden verursacht. „Es war nicht so schlimm wie befürchtet“, heißt es auf Nachfrage beim GDV. Der Branchenverband der deutschen Versicherungswirtschaft, so hören wir, plant derzeit keine Abfrage bei seinen Mitgliedsunternehmen über die vermutliche Höhe des Schadensvolumens.

Dies tut der GDV in der Regel nur dann, wenn abzusehen ist, dass ein Natur- oder Schadensereignis hohe Kosten für Verbraucher und Versicherungsunternehmen verursacht hat. Eine ähnliche Sichtweise vertritt die Allianz. „Nach momentanen Sachstand sehen wir die Auswirkungen des Sturms auf die Versicherungsschäden als nicht dramatisch an“, sagte uns ein Sprecher am Dienstag. Allerdings müsse noch etwas abgewartet werden, um eine abschließende Beurteilung abgeben zu können. Erfahrungsgemäß kommen Schadensmeldungen aus den Karnevals-/Faschingshochburgen erst mit Verzögerung an, heißt es beim Münchener Versicherer.

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