Nachrichten Wirtschaft

In der Wirtschaft wächst der Unmut über Merkel

(6.10.2014) Wo auch immer deutsche Wirtschaftsführer das Wort ergreifen, üben sie, wie zuletzt HVB-Chef Theodor Weimer (s. PLATOW v. 1.10.), heftige Kritik an der Arbeit von Angela Merkels „GroKo“. Die ausufernde und marktferne Gängelei durch Berlin mit Mindestlohn und Mietpreisbremse ist allen ein Dorn im Auge. Auch der Investitionsstau, der zu maroden Straßen führe und Brücken verfallen lasse, müsse nicht sein, wenn nur weniger umverteilt würde.  

PLATOW Immobilien Award 2014

(6.10.2014) Zum zweiten Mal wurde im Rahmen des Beteiligungsforums der PLATOW Immobilien-Award vergeben. Seit 21 Jahren ist PLATOW mit seinem wöchentlichen Immobilienbrief ganz nah an den Geschehnissen der Branche. Getreu dem Motto, wer Herausragendes leistet, muss auch herausgestellt werden, hat der Spezialdienst den PLATOW Immobilien Award in insgesamt fünf Kategorien ausgelobt. Eine unabhängige Jury aus Marktexperten und Wissenschaftlern, darunter Thomas Beyerle, Head of Research bei der Catella Group, Hanspeter Gondring, Professor an der DHBW in Stuttgart, Bernd Knobloch, langjähriger Top-Manager für Immobilien und heute Vorstand der Hertie-Stiftung sowie Prof. Karl-Georg Loritz von der Universität Bayreuth, Günter Vornholz von der Deutschen Hypo und Thomas Zinnöcker, CEO der Gagfah Group, traf die Auswahl. Werner Rohmert, Immobilienspezialist und Autor von PLATOW Immobilien, moderierte die Feierstunde und PLATOW-Herausgeber Albrecht F. Schirmacher übergab die Preise.  

Beteiligungen 2015: Die neu regulierte Fonds-Welt

(2.10.2014) Der Markt für Sachwerte müsste eigentlich brummen! Angesichts der mageren Verzinsung von Bundesanleihen sind Investments in Sachwerte so attraktiv wie nie. Doch so sehr das Anlagesegment auch von der Niedrigzinspolitik der EZB profitiert, so viel verlangt der Gesetzgeber den Anbietern mit verschärften Vorschriften ab. Experten aus der Beteiligungsbranche boten beim 7. PLATOWFORUM Beteiligungen interessante Einblicke in die neu regulierte Welt realer Assets.  

Buchmesse bringt Branchenkrise nach Frankfurt

(1.10.2014) Waren die Klagen des Buchhandels bislang eher ein Branchenthema, werden diese in der kommenden Woche deutlich hörbarer. Denn dann öffnet die Frankfurter Buchmesse (8.-12.10) ihre Tore. Auf der Bücherschau präsentieren sich in diesem Jahr rd. 7 100 Aussteller aus über 100 Ländern. Das sind 200 weniger als noch im Vorjahr. Dieser Rückgang spiegelt die Konsolidierung auf dem Buchmarkt wider, so die Messe Frankfurt. Durch Aufkäufe habe sich die Zahl der Verlage und Druckereien verringert.  

PLATOW kooperiert mit dem DWB Fonds Alpha Star Aktien

(30.9.2014) Kürzlich wurde der aussichtsreiche Nebenwertefonds DWB Fonds Alpha Star Aktien gestartet. Der Investmentansatz basiert auf einer Strategie, die aus dem Alpha Star Aktienclub hervorgeht und bereits 8 Jahre erfolgreich angewendet wurde. Die Vorsteuerrendite von 18% p. a., die in diesem Zeitraum im Durchschnitt erreicht wurde, spricht Bände. Als eine besondere Leistung sieht das Fonds-Management die Transparenz an, die den Anlegern geboten wird. Diese werden laufend darüber informiert, weshalb bestimmte Einzeltitel in das Portfolio aufgenommen wurden. Zusätzlich können sich Interessierte auf öffentlich abgehaltenen Börsenabenden, mit Hilfe eines Investorenmagazins und einem Live Depot informieren. Ziel des Clubs ist es, in dem Segment für mittelständische Aktien Fuß zu fassen und dieses transparenter zu machen.  

Ferratum will spätestens Anfang November an die Börse

(30.9.2014) Lange schien es, als wollten sich die potenziellen Börsenkandidaten in diesem Jahr nicht aus der Deckung wagen. Doch mittlerweile herrscht fast schon reges Gedränge vor der Treppe zum Parkett. Mit den Samwer-Schützlingen Zalando und Rocket Internet (s. S. 1) und dem ostdeutschen Gewerbeimmobilien-Konzern TLG planen derzeit gleich drei prominente Börsenaspiranten ihr IPO.  

Euroland verständigt sich heimlich auf eine Abwertungswährung

(29.9.2014) Nach offizieller Lesart darf die EZB gar keine Devisenpolitik betreiben. Fragen zu Wechselkursen weicht Mario Draghi auf den turnusmäßigen Pressekonferenzen stets aus. Auch am Donnerstag dieser Woche, wenn der EZB-Rat bei seiner zweiten auswärtigen Sitzung in diesem Jahr von Gastgeber Banca d’Italia empfangen wird, wird das nicht anders sein. Tatsächlich (s. auch PLATOW v. 26.9.) setzt der EZB-Präsident schon seit Wochen mit Erfolg den Hebel beim Wechselkurs an.  

Rückenwind für Hornbach

(26.9.2014) Der Sommer lief schleppend bei Hornbach. Dennoch sehen sich die Pfälzer auf Kurs und erwarten für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum sowie höhere Renditen. Nach einem ungewöhnlich starken ersten Quartal stagnierten in der Gruppe, zu der neben dem Baumarktgeschäft auch die Unternehmensteile Hornbach Immobilien und die Baustoff Union gehören, die Erlöse zwischen Mai und August. Der Umsatz stieg um 0,2%, das EBIT ging um 25,1% zurück. Auf Halbjahressicht bleiben dennoch ein Umsatzplus von 7,9% (1,977 Mrd. Euro) und ein EBIT-Anstieg von 10,4% auf 152,7 Mio. Euro, wie das Unternehmen jetzt in Frankfurt verkündete. Analog sind die Zahlen der Baumärkte, dem wichtigsten Teil der Gruppe: Der Umsatz stieg um 8,3%, das EBIT um 12,5% auf 122 Mio. Euro.  

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