(28.6.2012) 

Die genossenschaftlich organisierte Rabobank nimmt mit der Onlinebanking-Marke RaboDirect den deutschen Privatkundenmarkt ins Visier.

Ein Taylor Wessing-Team unter Führung der Partner Volker Baas und Stefan Feckel (beide Banking & Finance, Frankfurt) hat das niederländische Institut bei der Markteinführung umfassend rechtlich beraten. Ebenfalls involviert waren die Partner Kai Westerwelle (IT), Julia Wulf (IP), Claus Goedecke (Banking & Finance) und Jörg Bausch (Employment, alle Frankfurt) sowie Bert Kimpel (Tax) und Walter Potthast (Planning & Environment, beide Düsseldorf).

Mit ihrem Direktbankmodell hat die Rabobank bereits gute Erfahrungen gemacht. Im Nachbarland Belgien stiegen die Niederländer innerhalb von zehn Jahren zum Online-Marktführer auf, daneben betreibt die Rabobank Direktbanking auch in Irland, Polen, Australien und Neuseeland. In Deutschland startet RaboDirect zunächst mit Tagesgeld- und Spareinlagen. 1896 als landwirtschaftliche Genossenschaftsbank gegründet, ist die Rabobank heute in 47 Ländern mit mehr als 10 Mio. Kunden vertreten und verfügt über Einlagen in Höhe von rund 330 Mrd. Euro. In Deutschland ist die Rabobank bereits seit 1984 im Firmenkundengeschäft aktiv, vor allem im Agrar- und Nahrungsmittelsektor.